Davut Denizci: Vom Spieler zum Abstiegskampf-Gegner des Lüner SV

dzFußball-Westfalenliga

Bis zum Sommer spielte Davut Denizci noch für den Lüner SV, jetzt ist er Konkurrent der Rot-Weißen. Mit dem FC Iserlohn will er am Sonntag in Lünen wichtige Punkte gegen den Abstieg sammeln.

Lünen

, 28.02.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn sich aus den ersten Spielen in der Fußball-Westfalenliga 2 zu Jahresbeginn eine Ableitung machen lässt, dann folgende: Der Abstiegskampf wird lang und hart. Licht brachten die ersten Partien nicht ins Dunkel. Viel mehr hängt mit dem TuS Sinsen nun ein weiteres Team unten drin und die schon abgeschriebene Mannschaft von YEG Hassel hat sich zurückgemeldet. Ein Team mit gleich mehreren Ex-Lünern hat sich dagegen ein wenig abgesetzt.

Der FC Iserlohn - trainiert von Ex-LSV-Trainer Mario Plechaty - ist mit zwei Siegen in das neue Westfalenlliga-Jahr gestartet. Mit 4:1 besiegte der FCI Westfalia Wickede, die DJK TuS Hordel unterlag Iserlohn mit 1:2. Damit hat sich die Plechaty-Elf, der unter anderem die ehemaligen Lüner Marvin Raab, Adjany Ibeme, Lars Rustige, Hikmet Konar und Davut Deniczi angehören, acht Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz erspielt.

Mario Plechaty überlegt sich ein neues System für den FC Iserlohn

Entsprechend optimistisch geht man beim FCI in das Gastspiel beim Lüner SV, das am Sonntag ansteht. „Ich bin überzeugt, dass wir die Liga halten, weil in der Mannschaft echt viel Potenzial steckt und alle fest daran glauben“, so Davut Denizci. Der Außenbahnspieler kickte insgesamt drei Jahre für die LSV-Senioren, ehe er im vergangenen Sommer Coach Plechaty folgte.

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Der ist laut Denizci an den jüngsten Erfolgen nicht unbeteiligt, verpasste der Mannschaft ein neues System. „Wir stehen durch das neue Spielsystem noch kompakter und können auch wieder im Strafraum gefährlich werden, was uns in der Hinrunde gefehlt hat.“ Magere 19 Tore schossen die Iserlohner da in 16 Spielen, zwei davon beim 2:2 gegen den LSV im Hinspiel.

Natürlich verfolgt Denizci die Situation der Schwansbeller. „Dadurch, dass der LSV ein direkter Mitkonkurrent im Abstiegskampf ist, verfolgt man die Spiele automatisch etwas mehr. Ansonsten liegt mein Fokus nur beim FC Iserlohn“, sagt der 24-Jährige.

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Großen Kontakt zu ehemaligen Mitspielern, die noch für den Lüner SV auflaufen, pflegt Denizci nicht mehr. „Man hat sich etwas aus den Augen verloren. Aber umso mehr freue ich mich, am Sonntag wieder die alten Kollegen zu sehen“, sagt Denizci. Mit einem Sieg würde der FCI deutlich in Richtung Mittelfeld steuern - genau da will auch der LSV schnellstmöglich hin.

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