Darum ist die U23 des TuS Westfalia Wethmar in der Rückrunde so schwach

dzFußball-Kreisliga

In der Rückserie läuft es bei der U23 des TuS Westfalia Wethmar nicht rund. In der Rückrundentabelle rangiert der TWW auf Platz 14. Das schlechte Abschneiden hat nicht nur einen Grund.

Wethmar, Lünen

, 17.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Nur acht Punkte hat die Fußball-A-Liga-U23 des TuS Westfalia Wethmar in zwölf Spielen der Rückserie gesammelt. In der Rückrundentabelle bedeutet das Rang 14 - der Relegationsplatz. Dabei haben die Wethmarer schlechter gepunktet als Kellerkind TuS Niederaden, das bisher zumindest elf Zähler im zweiten Saisonabschnitt gesammelt hat. In der Gesamttabelle steht Wethmar dank der soliden Hinrunde auf Platz zwölf. Der Klassenerhalt ist gesichert. Von Trainer Benjamin Fasse wollten wir wissen, woran das TWW-Spiel aktuell krankt.

Herr Fasse, in der Rückrunde läuft es bei Ihrer Mannschaft gar nicht mehr gut. Warum?

Dafür gibt es einige Gründe. Es hat damit angefangen, dass unsere erste Mannschaft schon zum Ende der Hinrunde Unterstützung von uns benötigte. Dann sind im Winter Lukas Jankort und Sören Dvorak zur ersten Mannschaft gegangen. Das hat mich übrigens sehr gefreut. Aber das tat uns schon sehr weh. Dazu kommen generelle Umbauten im Kader durch Verletzungen oder Urlaub oder Sperren. Das hat dazu geführt, dass wir nicht ein einziges Mal mit derselben Aufstellung spielen konnten. Gegen Frömern, Bork, Massen und auch Königsborn hat uns dann auch noch das nötige Spielglück verlassen. Am letzten Sonntag müssen wir minimum mit zwei Toren Unterschied gewinnen. In Frömern spielen wir mit der letzten Aktion unentschieden.

Sie sagen, dass Sie sich für Sören Dvorak und Lukas Jankort gefreut haben. Waren Sie denn nicht auch verärgert darüber, dass die beiden von der Ersten „weggenommen“ wurden?

Für jede zweite Mannschaft sollte es der Anspruch sein, junge Spieler zu entwickeln, damit sie Spieler der ersten Mannschaft werden. So ist es gekommen und jeder hat sich für die Spieler gefreut.

In der Rückrunde hatte der Verein für zwei Mannschaften nur zwei Torhüter. Inwieweit war das ein Problem?

Kein großes. Auch da haben wir als zweite Mannschaft selbstverständlich alles für die Erste getan. Da haben sich Andreas Przybilla und ich uns sehr gut verstanden und miteinander kommuniziert. Ein Problem war es erst, als Tim Koprek sich verletzt hat.

Am Sonntag gibt’s gegen Cappenberg noch einmal ein kleines Derby. Wie pushen Sie die Jungs, damit es einen versöhnlichen Abschluss gibt?
Schon beim Spiel gegen Königsborn haben wir als Mannschaft über die letzten drei Spiele gesprochen und uns dazu entschlossen, nochmal alles zu versuchen, um zu punkten. Gegen Königsborn war alles top, bis auf das Ergebnis.

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