Daniel Mikuljanac überragt beim Lüner SV mit Doppelpack

Fußball-Westfalenliga

Der Lüner SV ist weiter nicht zu bremsen. An Ostermontag feierte der LSV gegen den Kirchhörder SC den fünften Sieg in Serie. Der lange verletzte Daniel Mikuljanac erwischte einen Sahnetag.

Lünen

, 22.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Daniel Mikuljanac überragt beim Lüner SV mit Doppelpack

Alle drei Torschützen auf einem Bild: Talha Temur (v.l.), Daniel Mikuljanac und Yasin Acar feierten am Montag einen 4:1-Sieg gegen den Kirchhörder SC.

Zwei Tore, eine Vorlage gegen den Kirchhörder SC, dazu vier Tage vorab ein Treffer beim SV Horst-Emscher: Daniel Mikuljanac, Kicker beim Fußball-Westfalenligisten Lüner SV, hat an Ostermontag beim 4:1-Sieg der Schwansbeller überragt. Der LSV feierte gegen Kirchhörde zudem seinen fünften Sieg hintereinander und steht nun auf Rang sechs.

Westfalenliga 2

Lüner SV – Kirchhörder SC 4:1 (1:1)

Die Tore sind Balsam für die Seele von Daniel Mikuljanac. Der Mittelfeldspieler des Lüner SV durfte zuletzt monatelang keinen Fußball spielen. Ein Kreuzbandriss zwang Mikuljanac zu einer langen Pause (wir berichteten). Jetzt das Comeback – und wie. Zunächst traf er an Gründonnerstag beim 3:0-Sieg beim SV Horst-Emscher, an Ostermontag gelang Mikuljanac dann mit einem Doppelpack und einer Torvorlage ein perfekter Tag. Auch Trainer Mario Plechaty war voll des Lobes für seinen Schützling.

„Über den Mann des Tages brauchen wir nicht drüber zu reden. Das ist Daniel Mikuljanac. Wir haben uns bei ihm Zeit gelassen. Er ist jetzt bei 70 bis 80 Prozent. Ich freue mich richtig für ihn. Jetzt wird er auch noch torgefährlich“, sagte Mario Plechaty nach dem Spiel.

Kirchhörde in Halbzeit eins mit Chancen

Der Erfolg gegen den vom Abstieg bedrohten Kirchhörder SC war für den LSV mittlerweile der fünfte Sieg in Serie. In der ersten Halbzeit sah es zunächst aber nicht danach aus. Zwar brachte Daniel Mikuljanac den LSV nach 13 Minuten mit seinem ersten von zwei Treffern in Führung, danach nahm allerdings Kirchhörde das Heft in die Hand. Einen Schuss von Kublay Tekin parierte Lünens Schlussmann Florian Fischer noch (22.), sechs Minuten später wäre der Keeper allerdings machtlos gewesen. Der gut getretene Freistoß von Rene Richter knallte aber nur an die Querlatte. Sechs Minuten später wehrte Fischer einen Schuss von Richter ab. „Die erste Halbzeit war gut von uns. Wir hatten Pech mit dem Lattentreffer“, sagte KSC Trainer Lothar Huber.

Grund zum Jubeln hatte der Gast im ersten Durchgang aber trotzdem noch. Nachdem Noel Lahr Andrei Joan Mura regelwidrig im Strafraum stoppte, gab es Foulelfmeter. Dimitrios Kalpakidis trat an und verwandelte den Ball sicher im Netz – 1:1 und zu diesem Zeitpunkt verdient.

Doppelschlag für den LSV

Nach Wiederanpfiff drückte Lünen dann aber schnell aufs Gaspedal und nahm mit dem Doppelschlag zum 3:1 (Talha Temur (49.) und Daniel Mikuljanac (50.)) schnell die Spannung aus dem Spiel. Huber: „Da haben wir dann gar keine Gegenwehr mehr gezeigt und hätten noch mehrere Gegentore bekommen könne. Yasin Acar nickte nach 63 Minuten eine Flanke von Daniel Mikuljanac zum 4:1 ins Netz ein.

Lüner SV: Fischer – Reis, Malcherek, Lahr, Drees, Acar, Temur (75. Basic), Mikuljanac (66. Rustige), Memic, Plechaty (58. Uzun), Kusakci

Kirchhörder SC: Leuchtmann – Veigas Mendes, Yüksel, Richter (65. Bernhard), Wazian (65. Djordjevic), Scherff, Doyscher, Tekin (84. Schürmann), Kalpakidis, Sievers, Mura

Tore: 1:0 Mikuljanac (13.), 1:1 Kalpakidis (43./FE), 2:1 Temur (49.), 3:1 Mikuljanac (50.), 4:1 Acar (63.)

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