Corona-Lockerungen und Kanu-Training? So plant der KSC Lünen

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Der KSC Lünen bietet ohnehin weiter regelmäßiges Training an - für zuhause via Skype. Doch eine Rückkehr auf das Wasser könnte möglich sein, ohne dabei in Corona-Zeiten die Gesundheit zu gefährden.

Lünen

, 04.05.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Mittwoch treffen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer zusammen, um über Lockerungen der Corona-Beschränkungen zu sprechen. Auch der Sport steht dabei auf der Agenda. Mehrere Verbände drängen bereits auf die Erlaubnis, unter Auflagen den Sport wieder aufnehmen zu dürfen. Auch der KSC Lünen, der seinen jungen Mitgliedern aktuell ein Skype-Training bietet, könnte dann doch wieder mit seinen Kanus aufs Wasser - oder?

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„Wir haben das noch nicht diskutiert. Unsere Landesregierung macht ja mal Hüh und mal Hott, deshalb haben wir uns da noch nicht mit auseinandergesetzt“, erklärt Pressewartin Stephanie Herzig. „Grundsätzlich ist Paddeln auf dem Kanal nicht verboten, das heißt auf dem Wasser könnten wir so trainieren, dass wir den nötigen Abstand einhalten. Das ist eine Draußensportart, auf Wasser funktioniert das.“

KSC Lünen hat genug Trainer

Und dass es so schnell, wie das verantwortungsbewusst möglich ist, wieder losgehen soll, dafür hat sie gute Gründe. „Die Kinder müssen mal wieder raus, die brauchen ihren Sport“, erklärt Herzig. „Wir haben genug Trainer, um das so zu organisieren, dass das Training auf dem Wasser in verkleinerten Gruppen stattfinden und man sich weitestgehend aus dem Weg gehen kann.“

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Die Vorteile der Kanuten an dieser Stelle: Jeder Sportler hat ein Boot und ein eigenes Paddel. „Da gibt es keine Berührungspunkte“, sagt Herzig. Schwieriger würde es allerdings mit allen anderen Aktivitäten, die normalerweise im und um das Bootshaus herum stattfinden. „Wer kentert, muss danach duschen und sich umziehen, das sind Schwierigkeiten, aber mal ein Boot rauszuholen, das ist kein Problem.“

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Auch Krafttraining sowie sämtliche weitere Aktivitäten in den Vereinsräumen könnten nicht stattfinden. „Das würden wir nicht hinbekommen unter Einhaltung der Hygienevorschriften. So sehr aus dem Weg gehen kann man sich da nicht“, erklärt Herzig. „Aber Paddeltraining an sich sollte möglich sein, wenn es wieder erlaubt ist. Aber dafür muss erst die Kontaktsperre aufgehoben werden.“ Auch die Kanuten des KSC Lünen werden am Mittwoch also gespannt auf Neuigkeiten aus der Video-Konferenz der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten warten.

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