Christian Hampel: „Das Thema der katastrophalen Vorbereitung hängt uns immer noch nach“

dzLüner SV

Die Arbeit auf dem Trainingsplatz, der kommende Gegner und der Konkurrenzkampf auf der Torhüterposition - wir haben uns mit LSV-Trainer Christian Hampel über wichtige Themen unterhalten.

Lünen

, 04.10.2019, 14:57 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Lüner SV hat turbulente Wochen hinter sich, die mit dem Rücktritt von Trainer Marc Woller endeten. Seit gut zwei Wochen hat der ehemalige Sportlicher Leiter Christian Hampel die Verantwortung an der Seitenlinie übernommen. Zwei Wochen, in denen auf die klare Westfalenliga-Pleite gegen Finnentrop (2:4) ein 5:2-Kreispokalsieg gegen Kirchhörde folgte. Wir haben mit Hampel über die zurückliegende Arbeit, den kommenden Gegner und die vakante Torhüterposition gesprochen.

Herr Hampel, durch den Erfolg im Kreispokal gegen Kirchhörde (5:2) hat der LSV endlich wieder für positive Neuigkeiten gesorgt. Würden Sie sagen, dass wieder Ruhe eingekehrt ist?

Das will ich noch nicht sagen. Die Jungs haben gesehen, dass man gut spielen und sogar gewinnen kann. Da hat viel gepasst. Das sollte Selbstvertrauen geben.

Seit gut zwei Wochen sind Sie Trainer des Lüner SV. Was waren die ersten Stellschrauben, an denen Sie nach dem Rücktritt von Marc Woller gedreht haben?

Wir müssen unwahrscheinlich viel an der Physis arbeiten. Das Thema der katastrophalen Vorbereitung hängt uns immer noch nach. Die Balance ist natürlich schwierig zwischen Vorbereitung auf den Gegner und an der Physis arbeiten.

Gerlingen ist 15. Ist das ein passender Gegner, um auch in der Liga wieder Fuß zu fassen?

In der Liga sehe ich es nicht, dass es einen passenden Gegner gibt. Ich bin ja jetzt ein paar Jahre Trainer in der Westfalenliga. Es wird immer schlimmer, dass jeder jeden schlagen kann. Zuletzt war Finnentrop ein bisschen raus, aber auch die werden nicht durchmarschieren. Wir können nicht sagen, dass Gerlingen ein Gegner ist, den wir schlagen müssen.

Außenverteidiger Dominik Deppe ist verletzt, fällt mehrere Wochen aus. Er ist bislang einer der Dauerbrenner. Wie soll er ersetzt werden?

Die Personalsituation ist allgemein schwierig, uns hat die Grippewelle erwischt. Noel Lahr wird das machen. Der hat das auch im Pokal schon gemacht, da habe ich ihn von der rechten Innenverteidigung rausgezogen, weil er sehr schnell ist. In Kirchhörde waren die Außenspieler schnell, das wusste ich vorher. Das wird uns auch gegen Gerlingen erwarten.

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Ein Thema bleibt die Torhüterposition. In den beiden Spieler unter Ihrer Verantwortung hat jeweils Daniel Dreesen gespielt. Ist er jetzt gesetzt?

Das ist ein offener Konkurrenzkampf, das habe ich den beiden unter sechs Augen mitgeteilt. Daniel hat die Strafe bekommen, die er verdient hat (Dreesen griff in einem Interview dieser Redaktion seinen damaligen LSV-Trainer Marc Woller an, Anm. d. Red.) und sechs Spiele in der Zweiten gemacht. Michel Josch hat jetzt die dritte Woche nicht trainiert, von daher hatte sich das von alleine erledigt.

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