Carsten Walschus trainiert jetzt eine Dortmunder Mannschaft

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Nach drei Jahren gab Carsten Walschus sein Traineramt bei den Landesliga-Fußballerinnen des TuS Niederaden auf. Eine neue Herausforderung hat er gefunden - entgegen seiner Erwartungen.

Niederaden

, 18.07.2019, 14:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schweren Herzens gab Carsten Walschus nach der abgelaufenen Saison die Landesliga-Fußballerinnen des TuS Niederaden ab. „Das war eine sehr, sehr schwere Entscheidung“, sagt Walschus. Drei Jahre lang trainierte er die TuS-Frauen in der Landes- und Bezirksliga. Nun hat er eine neue Aufgabe gefunden.

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Walschus zieht es in den Dortmunder Frauenfußball. Ab sofort ist er Trainer bei den Bezirkliga-Frauen des TuS Eichlinghofen. „Überzeugt hat mich die Anlage und die gesamte Logistik, die dort drumherum entstehen soll“, sagt Walschus über seinen neuen Verein, der über eine der schöneren Anlagen des Dortmunder Amateurfußballs verfügt.

Überzeugungsarbeit vonseiten der Eichlinghofer Verantwortlichen war allerdings auch nötig. Ursprünglich plante Walschus, ein Jahr lang kein Traineramt zu übernehmen. Nach zwei Probe-Einheiten und „guter Überzeugungsarbeit“ durch den TuS Eichlinghofen war dieser Plan allerdings verworfen; Walschus sagte zu. Auch Gerold Klein und Ralph Koch, die mit ihm in Niederaden das Trainerteam bildeten, steigen in Eichlinghofen ein.

Carsten Walschus übernimmt auch beim SV Preußen einen Posten

Eigentlich wollte Walschus die neu gewonnene Freizeit vor allem seinen beiden Söhnen Max und Phil zur Verfügung stellen. Die spielen in der Jugend des SV Preußen. Vater Carsten ist ohnehin bei allen Spielen seiner Sprösslinge dabei, soll künftig im Hintergrund als Betreuer der beiden Mannschaften, in denen seine Söhne spielen, fungieren. „Aber kein Trainer in der ersten Reihe. Das war mein Gedanke“, so Walschus. An diesem Vorhaben ändert auch das Engagement in Eichlinghofen nichts.

TuS Eichlinghofen, SV Preußen - und es gibt noch einen Verein, der Walschus künftig beschäftigen wird. Seine alte Mannschaft beim TuS Niederaden wird er auch weiterhin verfolgen. „Auf jeden Fall. Da werde ich noch am Ball bleiben“, sagt Walschus. Schließlich wohnt er in der direkten Nähe des Niederadener Platzes an der Kreisstraße. „Das geht ja gar nicht anders“, sagt Walschus lachend.

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