BV Brambauer: 24 Mann, eine Forderung

BRAMBAUER Mit breiter Brust präsentierte sich am sonnigen Sonntagmorgen Westfalenligist BV Brambauer 13/45. Der Aufsteiger des Vorjahres geht erstmals nach Jahren wieder als die Nummer eins des Lüner Fußballs in die neue Saison - erstmals auch mit höheren Ansprüchen.

von Von Bernd Janning

, 13.07.2008, 17:43 Uhr / Lesedauer: 2 min

Trainer Dirk Bördeling, inzwischen im vierten Jahr auf dem Kunstrasen der Glückauf-Arena der erste Übungsleiter, begrüßte zum Auftakt 24 Mann. Vorher, Bördeling war noch im Familienurlaub am Gardasee, hatte Co-Trainer Siegfried Rasch die Mannschaft schon läuferisch flott gemacht.

Elf Spieler gingen nach Saisonende, zwölf kamen neu. Bördeling, nicht ohne Stolz: "Wir haben unser Team deutlich verjüngt, haben jetzt seinen sehr jungen Kader - in der Verbandsliga, die ja jetzt Westfalenliga heißt, einen der jüngsten."

Bevor der Übungsleiter auf seine Ziele für die neue Saison einging, formulierte er deutlich seine Wünsche: "Ich möchte von meiner Mannschaft besseren Fußball sehen als in der letzten Serie. Mir ist klar, nicht jedes Spiel kann gut sein. Aber es gab mir zuletzt zu viel Leerlauf. Jetzt haben wir qualitativ aufgerüstet, jetzt gibt es eine größere Konkurrenz im Team", sagte der Trainer. Und weiter: "Ein Saisonziel werde ich nicht angeben. Aber klar ist, wir wollen besser als zuletzt mit Rang sieben abschneiden und dabei attraktiven Fußball bieten."

Wanne ist Bördelings Top-Favorit

Auf den Favoritenschild hebt Bördeling mit DSC Wanne-Eickel eines der Topteams der letzten Saison. "Aufsteiger Aplerbeck hat sich verstärkt, Dröschede ist stark. Was von oben kommt, kann ich noch nicht einordnen. Klar ist aber, dass auch alle Aufsteiger immer zu beachten sind."

Die Meinung des Trainers stimmt durchweg mit der des Sportlichen Leiters, Dankwart Ruthenbeck, überein: "Wir wissen, die zweite Saison nach dem Aufstieg ist in der Regel schwieriger. Wir wollen uns aber um ein, zwei Plätze verbessern. Es gibt zwar vier Absteiger, aber mit 18 auch mehr Mannschaften als zuletzt."

"So etwas ist besser für die Identifikation"

Ruthenbeck hob hervor, dass inzwischen eine Vielzahl der Spieler aus Lünen und Brambauer kommt: "So etwas ist immer besser für die Identifikation mit dem Verein." Das gilt auch für außersportlichen Bereich. "Wir freuen uns, mit dem Brambauer Unternehmen für Personaldienstleistung einen neuen Trikotsponsor präsentieren zu können", so Ruthenbeck.

Dessen Inhaber, Jörg Ostermann, löse auf diesem Gebiet den Präsidenten Burkhard Trompeter ab. "Die Ansprüche in der Liga wachsen. Da ist es gut, ein einheimisches Unternehmen an seiner Seite zu wissen, das auch durch seine Filialen an den Spielorten unserer Auswärtsgegner vertreten ist."

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