Auftakt beim Aufsteiger: GS Cappenberg und seine Ziele

CAPPENBERG Dienstag, 19.30 Uhr. Dunkle Wolken ziehen über das Kohuesholz. Doch die Fußballer von Grün-Schwarz Cappenberg (GSC) lassen sich beim Trainingsauftakt nach dem Wiederaufstieg in die Kreisliga A das Meisterlächeln nicht aus dem Gesicht nehmen. Wir waren dabei.

von Von Bernd Janning

, 09.07.2008, 12:54 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vor dieser stehen alle, gerade die Neuen, auf deren Kommen der Vorsitzender Thorsten Garber und Geschäftsführer Gerd Appel mit ihrem Team gehofft haben. Garber: "Die Chancen sind für alle neu verteilt."

Vor dieser stehen alle, gerade die Neuen, auf deren Kommen der Vorsitzender Thorsten Garber und Geschäftsführer Gerd Appel mit ihrem Team gehofft haben. Garber: "Die Chancen sind für alle neu verteilt."

Wer fehlt, ist entschuldigt - wie Andreas Schlüter, im dritten Jahr Trainer, der sich noch bis Freitag auf Mallorca von der letzten Saison erholt. Co Axel Scheunemann und Kapitän Marco Ullmann vertreten ihn.

"Wir wollen schnell in dieser Liga landen"

Und das Duo steht zu Hoffnungen und Zielen für die neue Saison in der neuen Liga Rede und Antwort. "Wir wollen möglichst schnell in dieser Liga landen, natürlich den Klassenerhalt schaffen. Wir wollen auch für die eine oder andere positive Überraschung gut sein."

Aufstiegskandidaten? Das sind für die beiden Routiniers der FC Nordkirchen und der BV Selm. Als Geheimfavoriten nennen sie den Werner SC.

Gestartet wird mit einem 25er Kader. Scheunemann: "Der Trainer wird entscheiden. Ich denke, es bleiben 22 Mann über, so dass jede Position doppelt besetzt ist." Einem Dutzend Neuzugängen stehen nur zwei Abgänge gegenüber. Yilmar Özdemir hört auf und Peter Kotschy pausiert aus familiären Gründen.

Berischa spielte schon in der Jugendauswahl

Das Dutzend Neue machen die stürmenden Brüder Peter und Alexander Berischa, Aytal "Toto" Arkan (Stürmer aus Nordbögge) und Yasin Acilgöz, Verteidiger mit LSV-Vergangenheit, voll. Jugendauswahlspieler Peter Berischa war zuletzt für Arminia Marten in der Landesliga aktiv, sein Bruder lief zuletzt für Wethmar auf.

Die C-Liga-Zweite der Grün-Schwarzen, wegen Personalnot auch schon einmal Sorgenkind des Vereins vom Schloss, bekommt frisches Blut aus der aufgelösten Dritten des SV Stockum. Von dort kommen Michael Wierling als Trainer und fast ein komplettes Team. "Je nachdem, was von oben kommt, habe ich mindestens 13, 14 Mann. Das müsste dazu reichen, dass ich nicht noch selbst auflaufen muss. Unser Ziel ist das Mittelfeld - wie man so schön sagt ein einstelliger Tabellenplatz." Das junge Team des SC Capelle II und der Werner SC III sind für ihn die Favoriten.

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