Amateurfußballer gegen das dritte Sonntagsspiel

LÜNEN Mehrere Vertreter des Fußballkreises Lüdinghausen haben sich zum DFB-Kongress nach Frankfurt begeben und dort unter anderem über das dritte Sonntagsspiel in der Bundesliga diskutiert. Besonders das geplante dritte Sonntagsspiel stieß auf die Ablehnung der heimischen Funktionäre.

von Von Wolfgang Tautz

, 14.07.2008, 15:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vor dem Steigenberger Fraport-Hotel in Frankfurt: Karl-Heinz Schulze, Werner Kretschmer und Harald Ollech (Kreis Lippstadt) haben bei der DFB-Spitze vorgesprochen.

Vor dem Steigenberger Fraport-Hotel in Frankfurt: Karl-Heinz Schulze, Werner Kretschmer und Harald Ollech (Kreis Lippstadt) haben bei der DFB-Spitze vorgesprochen.

Den Kongress im Steigenberger Fraport-Hotel in Frankfurt besuchten Kreisvorsitzender Werner Kretschmer und sein Stellvertreter Karl-Heinz Schulze.

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger diskutierte mit Vertretern der DFB-Landesverbände Süd, Südwest und West über die Beweggründe, das Sonntagsspiel einzuführen. Das stieß nicht auf die Gegenliebe bei aus dem Amateurbereich stammenden Delegierten. Der Berichterstattung im bezahlten Fernsehen (Pay-TV) wird vom DFB bekanntlich Vorrang gegeben, die Interessen der zeitgleich spielenden Amateurvereine sei offensichtlich zweitrangig. Die Umsetzung des Fußball-Entwicklungsplanes auf der lokalen Ebene stand ebenfalls im Fokus der Informationstagung.

Einen Rückblick auf die Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz mit der Vize-Meisterschaft des Deutschen Teams erstattete unter großem Beifall Bundestrainer Jogi Löw. Ein Bankett mit zahlreichen Ehrengästen rundete den Tag ab.

Lesen Sie jetzt