Alle Spiele vom Finaltag in der Übersicht

Lüner Hallen-Stadtmeisterschaft

LÜNEN Der Lüner SV souverän. Der BV Brambauer und der VfB 08 Lünen punktgleich. Gahmen und BV 05 ohne Chance. Und Westfalia Wethmar mit besseren Ergebnissen als der SV Preußen. Hier finden Sie alle Spiele vom Finaltag der Lüner Hallenfußball-Stadtmeisterschaften in der Übersicht.

von Von Bernd Janning, Carina Püntmann, Marco Winkler

, 02.01.2010, 21:01 Uhr / Lesedauer: 6 min

Steinhofer sorgte nach einer überflüssigen Ecke für die frühe Führung des VfB. Kurz darauf erhöhte erneut Steinhofer mit einem sehenswerten Solo auf 2:0. Danach wurden die Geister wach. Studnicka traf nur das Außennetz und Hilkenbach musste kurze Zeit später auf der Linie retten. Nach dem Seitenwechsel schockte Schlein die 05er mit dem 3:0. Doch Prates sorgte mit dem Anschlusstreffer noch einmal für neue Hoffnung. Doch Schlein erstickte diese Hoffnung schnell wieder. Doch der BV 05 gab nicht auf und verkürzte durch Gehrmann erneut.

Wie schon in der Vorrunde gelang dem SVP ein schnelles Führungstor. Holz netzt direkt per Volley zum 1:0 ein. In der fünften Spielminute hatte Gahmen die Chance zum 1:1-Ausgleich. SVP-Keeper Treppe lud Gahmens Kaymak zur Chance ein, indem er falsch abspielte. Doch dieser vergab. Im Gegenzug scheiterter Preuße Holz am Pfosten. In der siebten Minute gelang der SG schließlich der 1:1-Ausgleichstreffer. Torschütze war Daniel Draht. Zwei Sekunden vor Abpfiff gelang Juwig den 2:1-Pausenstand durch einen herrlichen Distanzschuss. Im Spielabschnitt zwei erhöhte Simon Fasse zum 3:1 und somit zum Endstand.

Brambauer ging nach der ersten guten Aktion von Neuzugang Kayabasi in Führung. Der Offensivmann leitete den Angriff ein, den Schaffer schließlich zum 1:0 vollendete. Alstedde ließ sich jedoch nicht beeindrucken, doch Friemann vergab die Chance zum Ausgeleich am glänzend reagierenden Fink. Köse bestrafte die Nachlässigkeit mit dem 2:0. Direkt nach der Pause erhöhte Patrick Botta auf 3:0. Doch Botta sorgte mit einem Eigentor für neue Hoffnung der Blau-Weißen. Diese nährte Keller mit seinem Anschlusstreffer nur wenige Sekunden später. Doch Kumac machte schließlich alles klar.

Wethmar begann mit der gewohnten defensiven Taktik. So spielte das Team um Coach Andreas Schneider viel über Keeper Wroblowski. Die zahlreichen Zuschauer passte dieses Defensiv-Spiel überhaupt nicht. So begannen sie den TuS auszupfeifen. Aber auch die Preußen profitierten kaum vom Offensiv-Fußball. Erst spät erspielten beide Mannschaften sich gute Torchancen. Das Quäntchen Glück hatten dabei die Grün-Weißen, die durch den Führungstreffer von Schinck 1:0 in Führung gingen. Nach der Pause schraubte Robin Möller das Ergebnis auf 2:0 in die Höhe. Doch Preußen meldete sich mit dem 1:2-Anschlusstreffer durch Benjamin Fasse zurück ins Spiel. Kurze Zeit später bewahrte Hempelmann seinen Club vor dem Ausgleichstreffer, in dem er auf der Linie das Leder wegschoss. Im Gegenzug erhöhte Robin Möller zum 3:1. Zwei Minuten vor Abpfiff kassierte schließlich SVP-Akteur Juwig aufgrund Meckerei eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe. Wethmar behielt am Ende verdient die Nase vorn.  

Nitsche sorgte für die schnelle Führung des Favoriten. Der BVB war einfach besser und traf noch vor der Pause durch Nitsche, Schaffer und Häming. Nach der Pause betieb zunächst der BV 05 Ergebniskosmetik. Skrzekowski traf zum 1:4. Dann gelang Kayabasi seine Torpremiere zum 5:1. Häming und Botta verpassten noch Gelegenheiten das Resultat noch höher zu gestalten. Alstedde-Keeper Patrick Schneider knickte um, schied aus.  

Der LSV erwischte den bessern Start und hatte bereits nach 45 Sekunden die erste dicke Chance durch Brunner. Allerdings traf er nur das Metall. Kurze Zeit später machte Pakdemir es besser und nutzte seine Möglichkeit durch einen Schuss aus rechter Position zum 1:0-Führungstreffer. Doch im Gegenzug glich Kara zum 1:1 aus (5. Spielminute). Bayrakli brachte seine Farben drei Minuten vor Pausenpfiff mit 2:1 in Front. Und wieder einmal traf der LSV. Dieses mal hieß der Schütze Lenz, der trotz seiner Fußverletzung die Endrunde spielt. Im Spielabschnitt zwei brachte erneut Kara seinen Club wieder ins Spiel, indem er zum 2:3 traf. Doch im Gegenzug schraubte Brunner das Ergebnis auf 4:2 in die Höhe. Erneut Pakdemir erhöhte auf 5:2. Gahmen verkürzte im Gegenzug durch Sari zum 2:5.  

Der VfB erwischte den besseren Start und ging durch Hilkenbach schnell in Führung. Hiltawski erhöhte wenig später auf 2:0. Doch Markowski sorgte mit seinem Treffer kurz vor der Pause für neue Hoffnung. Nach dem Seitenwechsel stellte Steinhofer den alten Abstand wieder her. Hitzig wurde es, als gegen Friemann die Rote Karte sah, ein Strafstoß folgte. „Verhinderung eines Tores durch Handspiel!“ urteilte der Schiri. „Das war nur ein Schuss gegen die Brust“, sahen es viele Zuschauer. Den Strafstoß verwandelte Steinhofer zum 4:1. Gökhan Kurt machte schließlich alles klar für die Süder. Keller verkürzte aber noch einmal auf 2:5, bevor Hiltawski zum 6:2 traf. Markowski betrieb noch einmal Ergebniskosmetik.

In einem spektakulären Spiel stand es lange Zeit 0:0, ehe der LSV durch einen Strafstoß, der von Bayrakli ausgeführt wurde, 1:0 in Front ging. Kurze Zeit später erhöhte Brunner auf schöne Vorlage von Lenz zum 2:0. Nach der Pause wurde die Partie härter. Viele Verwarnungen und Zeitstrafen gegen Bayrakli und Preuße Holz waren die Bilanz vieler Zuschauerpfiffe. Kurz vor Abpfiff hatte Brunner die Chance auf 3:0 zu erhöhen, doch er scheiterte freistehend vorm Tor. Bayram Eser brachte die Preußen mit dem 1:2-Anschlusstreffer wieder ins Spiel. Doch am Ende siegte der LSV.

Im Endspiel um das Finale vergab Schaffer die erste Chance. Dann sorgte Häming mit einem Eigentor für die Führung des Außenseiters. Zu Beginn der zweiten Hälfte rutschte Kayabasi nur knapp an einem Querpass vorbei. Kumac glich schließlich aus. In der Schlussphase hatte der VfB die besseren Chancen, doch Schlein, Gökhan und Güney Kurt brachten das Leder nicht im BVB-Gehäuse unter. In den letzten Sekunden hielt Fink den Finaleinzug fest.  

Während der gesamten Partie zeigte sich Wethmar bissiger. So hatte Herburg die erste dicke Chance bereits in der dritten Minute. Im Gegenzug allerdings scheiterte Gahmens Kara. Wethmars Sieg machte es besser, nutzte seine Chance und brachte den TuS 1:0 in Front. SGG-Akteur Kaya hätte ausgleichen können, doch er scheiterte an der Latte. Kurz vor Pause hätte auch Schinck erhöhen können, doch er vergab seine Möglichkeit im Eins-Gegen-Eins-Duell mit Keeper Kurzac. Nach der Pause machte er seinen Fehler wieder wett und rettete seine Farben vor dem 1:1-Ausgleich, in dem er auf der Linie gegen Kara parierte. Sieg brachte Wethmar im Anschluss zum 2:0. Kurz vor Schluss schraubte Sajonz das Endergebnis zum 3:0.

In dieser Partie ging es nur noch um die Platzierung. Zunächst war 05 besser und führte durch Gehrmann und Rickert 2:0. Dann kam auch Alstedde endlich richtig im Turnier an und verabschiedete sich mit einem 4:2-Sieg aus dem Turnier. Grundmann, Keller, Littmann und Acikgöz sorgten für die Wende.

Im kleinen Finale fand Wethmar den besseren Start. Hempelmann scheiterter bereits nach 15 Sekunden an VfB-Keeper Luft. Auch Robin Möller vergab eine weitere Chance und traf nur das Lattenkreuz. Im Gegenzug machte es VfB-Spieler Gökhan Kurt besser, nutzte seine Möglichkeit und traf aus rechter Position zum 1:0 für die Süder. Kurz vor Pausenpfiff scheiterten Wethmars-Akteure Sieg und Wroblowski nur äußerst knapp. Im blitzschnellen Konter erhöhte Gauda mit einem Weit- und Sonntagsschuss auf 2:0.
 Im Spielabschnitt zwei hätte erneut Robin Möller seine Grün-Weißen zum Anschlusstreffer führen können, doch er scheiterte an Keeper Alexander Ruscher, der in der zweiten Hälfte das Gehäuse hütete. Matthias Hiltawski machte mit dem 3:0 alles klar, der VfB hatte Platz drei geschafft. Insgesamt zeigten die Süder ein starkes Turnier, spielten mannschaftlich geschlossen und boten den Gegnern guten Fußball. Auch Wethmar spielte ein ordentliches Turnier, war taktisch gut eingestellt und erreichte sein Ziel, das kleine Finale zu erreichen, mit Bravour.

– Den Torreigen eröffnete Thorsten Nitsche. Dann hatte Daniel Schaffer Pech, dessen Schuss knapp am langen Pfosten vorbei ging. Michael Häming versuchte es einmal mehr mit seinen Superschüssen und hatte Glück, als er fast von der Mittellinie zum 2:0 traf. Doch der LSV gab sich noch lange nicht geschlagen und verkürzte durch Recai Pakdemir vor der Pause auf 1:2. Es war die erste gelungene Aktion der Rot-Weißen in diesem Finale. Danach wurde der LSV stärker. Ceylan setzte sich gut durch und Bayrakli traf zum Ausgleich. Doch Lindner stoppte mit seinem Foul an Schaffer den Aufwärtstrend. Der Offensivspieler wurde für zwei Minuten kalt gestellt.

In Überzahl schob Kayabasi nur knapp am Gehäuse vorbei. Aber auch Bayrakli verzog nach einem Freistoß nur knapp. Gerade als das Schawohl-Team wieder komplett war, lieferte sich Pakdemir ein Wortgefecht mit Kayabasi und dem Schiri und war mit Gelb gut bedient. Nach Vorlage von Coers schob Schaffer das Leder nur knapp am LSV-Tor vorbei. Nun spielte nur noch Brambauer. Kumac traf nur den Pfosten, Coers scheiterte frei an Sandhowe. Somit gab es erstmals seit 1997 keinen Sieger nach der regulären Spielzeit. In der ersten Verlängerung hatte Botta zweimal das 3:2 auf dem Fuß, doch vergab beide Möglichkeiten. Auch Nitsche scheiterte im zweiten Durchgang an Sandhowe. Im Neunmeterschießen wurde Fink zum Held, als er gegen Pakdemir und Bayrakli parierte. Zudem traf Lindner nur den Pfosten. Bei Brambauer vergaben Köse und Häming. Schaffer, Nitsche und Kumac schossen die Schwarz-Weiß-Roten zum Titel.

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