Alihan Kurgan: „Wir waren geschockt, als wir von Bülents Trennung erfahren haben“

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Alihan Kurgan hat früher beim Lüner SV gespielt. Jetzt kickt er für Türkspor Dortmund und hat eine ereignisreiche Woche hinter sich. Nun steht auch noch das Spiel gegen seinen Ex-Klub an.

Lünen

, 20.09.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Was für eine verrückte Woche für Alihan Kurgan (23): Der Fußballer des Bezirksligisten Türkspor Dortmund, der früher auch mal beim Lüner SV in der Westfalenliga gespielt hat, musste Anfang der Woche zunächst einmal die Trennung von seinem Trainer Bülent Kara verkraften. Der Verein trennte sich von ihm trotz Tabellenführung und stellte daraufhin das Duo Reza Hassani und Kevin Großkreutz als neues Trainergespann vor. Kara selbst soll am Sonntag beim Lüner SV anheuern.

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„Als wir am Dienstag von Bülents Trennung erfahren haben, waren wir natürlich sehr geschockt und überrascht. Wir haben damit nicht gerechnet, vor allem in unserer jetzigen Lage als Tabellenführer“, sagte Alihan Kurgan am Freitagmorgen. TSD steht aktuell mit 15 Zählern auf dem ersten Platz der Bezirksliga und spielt bislang vor allem als Aufsteiger eine sehr gute Rolle.

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Trotz des Schocks bewertet Kurgan das neue Trainerduo als „sehr positiv“. „Das sind beides keine fremden Gesichter. Reza kenne ich aus meiner Zeit in Aplerbeck und Kevin als Weltmeister und Profi-Fußballer können uns natürlich sehr viel beibringen. Ich denke, wir werden sehr viel Spaß haben und freue mich persönlich auf die Zusammenarbeit“, so Kurgan weiter.

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Vor dem Spiel am Sonntag gegen die Reserve seines Ex-Vereins Lüner SV ist Kurgan übrigens überhaupt nicht aufgeregt. „Es ist ein Spiel wie jedes andere auch. Wir wollen unseren ersten Platz verteidigen. Zum LSV habe ich keine Kontakte mehr“, sagt der 23-Jährige.

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