0:4-Niederlage beschäftigt Westfalia Wethmars Trainer Andreas Przybilla

Fußball-Bezirksliga

Zwölf Gegentore in drei Spielen kassierte Westfalia Wethmar zuletzt. Das sei nicht der eigene Anspruch, sagt der Trainer. Schon am Mittwoch hat die Westfalia Gelegenheit zur Rehabilitation.

Wethmar

, 16.04.2019 / Lesedauer: 2 min
0:4-Niederlage beschäftigt Westfalia Wethmars Trainer Andreas Przybilla

Andreas Przybillas Mannschaft steht trotz der zuletzt dürftigen Ergebnisse auf einem sicheren Mittelfeldplatz. © Günther Goldstein

Bezirksliga 8

Westfalia Wethmar - FC Roj

3:4, 1:4 und 0:4 - Fußball-Bezirksligist Westfalia Wethmar durchlebt derzeit eine kleine Schwächephase, zeigt sich anfällig in der Defensive. Gut für die Westfalia: Schon am Mittwoch hat sie Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Dann (19.30 Uhr, Wehrenboldstraße, Lünen) gastiert der FC Roj zum Nachholspiel am Cappenberger See.

„Ich bleibe relativ lange ruhig“, sagte Wethmars-Trainer Andreas Przybilla. Aber das überraschende 0:4 in Mengede am Sonntag habe ihn beschäftigt. Schließlich kassierte der TWW in den vergangenen drei Partien stets vier Gegentore. „Das ist nicht mein Anspruch und auch nicht der von Wethmar“, so Przybilla.

Przybilla fehlt der Siegeswille

Ihm fehlte zuletzt „völlige Disziplin“ und der „völlige Siegeswille“. „Das haben wir vermissen lassen“, sagt er. Gegen den Tabellenfünften, der vier Punkte mehr auf dem Konto hat als der TuS, wolle Przybilla Spieler aufstellen, die eben jenen Siegeswillen haben. Und wenn das Akteure aus der A-Jugend sind oder Spieler, die zuletzt wenig Einsatzzeit hatten? „Mir egal“, sagt Przybilla.

Roj, das noch bis zum Saisonende der ehemalige Lüner Trainer Manuel Lorenz trainiert, spielt eine überraschend solide Saison und gehört körperlich zu den stärkeren Mannschaften der Liga. „Wenn man sie spielen lässt, kommen sie ins Laufen. Dann sind sie schwer zu schlagen“, sagt Przybilla.

Sein Rezept dagegen: eine gute Einstellung in den Zweikämpfen und eine taktisch saubere Leistung. Und vielleicht ist Roj dann der passende Gegner, um wieder ein defensives Erfolgserlebnis einzufahren. Mit 31 Toren gehört der FCR nicht zu den Torgaranten der Liga.

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