Claudio Marzolla stand zwischen den Stühlen. Jetzt ist seine Trainerzukunft in Holzwickede geklärt. © Neumann
Fußball

Zukunft von Claudio Marzolla beim Holzwickeder SC geklärt

Nach dem Gespräch zwischen der Sportlichen Leitung des HSC und Marcel Greig, das in der Freistellung des Trainers mündete, wurde auch Co-Trainer Claudio Marzolla von Tim Harbott zum Gespräch geladen.

Unruhige Zeiten bei der U23-Mannschaft des Fußball-Bezirksligisten Holzwickeder SC. Am Dienstag gab der Klub die Trennung von Trainer Marcel Greig bekannt und stellte umgehend einen Nachfolger vor. Ungeklärt war bis dahin noch, wie es um den Co-Trainer Claudio Marzolla steht. Bleibt er als Co-Trainer in Holzwickede im Amt?

„Ich mache erst einmal weiter“, lautet die Antwort von Marzolla auf Nachfrage der Redaktion, wie das Gespräch mit dem Sportlichen Leiter Tim Harbott am Dienstagabend verlaufen sei. Teil der Konversation war auch Claas Hoffmann, der neue Cheftrainer der U23. „In dem Gespräch haben wir über verschiedene Dinge gesprochen. Aber in erster Linie ging es darum, zu schauen, ob Claas zu mir passt – und ob ich auch zu ihm passe“, sagt Marzolla, der erst im Sommer vom ETuS/DJK Schwerte in die Emschergemeinde gewechselt war.

Claudio Marzolla soll helfen, Claas Hoffmann schnell zu integrieren

Grundvoraussetzung für Marzolla für ein Fortsetzen seiner Trainertätigkeit in Holzwickede war nämlich die Tatsache, dass sich für ihn nichts ändere: „Ich werde weiter meine Anteile einbringen können. Das war mir persönlich sehr wichtig.“

Dass der HSC an Marzolla festhält, ist auch in der Tatsache begründet, dass er die Mannschaft kenne. „Ein neuer Co-Trainer müsste die Mannschaft ja erst einmal kennenlernen. Dafür fehlt einfach die Zeit. Ich kenne die Mannschaft und kann dabei helfen, Claas so schnell wie es geht zu integrieren“, so Marzolla weiter.

Die erste Trainingseinheit hat die U23 unter dem neuen Trainer bereits absolviert. „Wir hatten am Dienstag nach dem Gespräch sofort das erste Training. Das sah inhaltlich genauso aus, wie Marcel und ich es zuletzt auch immer gemacht haben. Die Einheiten waren ja auch immer gut, es hat nicht am Training gelegen, dass es in den Spielen hinterher nicht so gut lief“, sagt Marzolla.

„Den Jungs ist bewusst geworden, dass keine Ausrede mehr gilt“

Die Spieler seien jedoch sehr motiviert gewesen: „Ich glaube, den Jungs ist bewusst geworden, dass jetzt keine Ausrede mehr gilt. Jetzt liegt es an ihnen, dass die Ergebnisse besser werden.“

Am Sonntag ist der HSC bei BW Alstedde gefordert. „Wir fahren dahin, um die Wende einzuleiten. Im Lüner Raum ist es immer schwierig für uns. Die Mannschaften sind ruppig und gehen körperlich rein. Da müssen wir uns drauf einstellen“, warnt Marzolla.

Über den Autor
Volontär
Jahrgang 1992. Geboren und aufgewachsen in Unna. Kennt den Kreis Unna wie seine Westentasche, hat in seinem Leben aber noch nie eine Weste getragen. Wollte schon als Kind Sportreporter werden und schreibt seit 2019 für Lensing Media über lokale Themen - auch über die Kreisgrenzen hinaus.
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Marcel Schürmann

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