"Wir hatten eine Abwehr, die war 113 Jahre alt": SV Hullern gelingt der erste Sieg

Fußball

Mit einer großen Portion Erfahrung hat der SV Hullern die ersten Punkte der Saison eingefahren. Die Rote Laterne hat nun der Gegner eingenommen. SVH-Trainer Falk König war zufrieden.

von Niklas Berkel

Hullern

, 17.09.2019, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Wir hatten eine Abwehr, die war 113 Jahre alt": SV Hullern gelingt der erste Sieg

Falk König feierte mit dem SV Hullern den ersten Saisonsieg. © Juergen Patzke

Der Fußball-B-Kreisligist hat am Wochenende den ersten Saisonsieg gefeiert. Gegen den SV Horneburg setzte sich die Mannschaft von Trainer Falk König mit 6:2 durch. Vor allem in der ersten Halbzeit brillierte das Team, zur Pause führte Hullern mit 4:0. Dadurch verließ der SVH den letzten Platz und übergab ihn an die Horneburger.

Erfahrung tat Hullern gut

Trainer König macht vor allem die Hilfe einiger Spieler aus den Alten Herren als Grund für die ersten drei Punkte aus. „Wir hatten eine Abwehr, die war 113 Jahre alt. Diese Erfahrung tat uns gut.“ So habe der SV Hullern das erste Mal in dieser Saison das umgesetzt, was der Trainer vor dem Spiel verlangte.

„Wir waren aggressiv, abgeklärt und haben unsere Chancen konsequent verwertet“, sagt König. Oder vereinfacht gesagt: „Wir haben vernünftig Fußball gespielt.“

Doch auf Hilfe aus den Alten Herren können die Hullerner nicht immer hoffen. „Die helfen gerne aus, aber die können nicht immer“, sagt König. So haben die Meisten Familie, einige arbeiten als Schichtarbeiter. Aber König sagt auch, dass der Rest der Mannschaft „genug Qualität besitzt“. Der SV Hullern hat, wenn nicht gerade Andre Lewe (43), Sebastian Senger (37) und Falk König (33) gleichzeitig auf dem Platz stehen, eine sehr junge Mannschaft.

Viele kennen nicht einmal die Viererkette

„Viele wissen nicht einmal, wie sie eine Viererkette spielen sollen“, sagt der Trainer. Das fußballerische Potenzial bescheinigt er seiner jungen Mannschaft aber. „Das Problem ist, dass es am taktischen Verständnis fehlt und an der Erfahrung.“ Daran arbeitet das Team jetzt.

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