Westdeutscher Fußballverband beruft außerordentlichen Verbandstag ein

Regionalliga West

Der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) beruft für den 20. Juni einen außerordentlichen Verbandstag ein. Interessant könnte es auch für den TuS Haltern werden.

Haltern

, 24.05.2020, 13:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am 20. Juni will der Westdeutsche Fußballverband entscheiden, wie es in der Regionalliga West weitergeht.

Am 20. Juni will der Westdeutsche Fußballverband entscheiden, wie es in der Regionalliga West weitergeht. © Holger Lindner

Für den TuS Haltern könnte es am 20. Juni interessant werden: Für diesen Tag hat das Präsidium des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) einen außerordentlichen Verbandstag einberufen. Den Vorsitz führt Präsident Peter Frymuth.

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Thema des außerordentlichen Verbandstages sind die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf den westdeutschen Fußball und dessen Spielbetrieb. Zu Entscheidungen kann es an diesem Tag hinsichtlich der Auf- und Abstiegsregelungen und der dazu gegebenenfalls notwendigen Änderungen der Ordnungen kommen. Weiterhin befasst sich der Verbandstag mit der Durch- und Fortführung, beziehungsweise dem Abbruch der vom WDFV veranstalteten Spiele.

Als größter Fachsportverband in Nordrhein-Westfalen vertritt der Westdeutsche Fußballverband mehr als 1,7 Millionen Sportler in beinahe 4500 Vereinen. Zum WDFV gehören auch die drei Mitgliedsverbände Fußballverband Mittelrhein (FVM), Fußballverband Niederrhein (FVN) und der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW).

Eine der Hauptaufgaben des WDFV ist die Organisation der Regionalligen in NRW. Darunter fällt auch die Regionalliga West, in der der TuS Haltern spielt. Dass die laufende Saison abgebrochen werden soll, darüber habe sich die Klubs der Regionalliga West bereits verständigt. Die Verkündung könnte dann nach dem außerordentlichen Verbandstag folgen.

Vorschlag von RWE und RWO geprüft

Warum sich der Verbandstag so lange Zeit lassen möchte? Unter anderem prüft er derzeit noch einen Vorschlag von RW Oberhausen und RW Essen. Weil der SV Rödinghausen als Tabellenerster nicht aufsteigen möchte, hat der Verband vor, den SC Verl als Tabellenzweiten anstatt Rödinghausen zu den Aufstiegsspielen zu schicken.

RWE (Tabellendritter) und RWO (Tabellenvierter) wollen das so nicht hinnehmen und haben vorgeschlagen, den Relegationsteilnehmer sportlich zu bestimmen. In einem kleinen Turnier soll dieser ermittelt werden. RW Essen würde dann auf RW Oberhausen treffen und der Sieger gegen den SC Verl, der aufgrund seiner aktuellen Ligaplatzierung gesetzt wäre, um die Relegationsteilnahme antreten. Alle Partien sollten auf neutralem Platz unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

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