Volleyball: Ruhig an die Arbeit

HALTERN Einfach wird's für Frank Regenbogen, den neuen Coach der Oberliga-Volleyballerinnen des ATV, nicht. Wenn er am 22. Juli zum Dienst antritt, wartet ein dicker Batzen Arbeit auf ihn. Neue Gesichter, neue Namen - neues Team. Zumindest annähernd.

von Von Dominik MÖller

, 10.07.2008, 18:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Wir kriegen Zuwachs aus Düsseldorf", sagt Frank Regenbogen im Gespräch mit unserer Zeitung. Den Vornamen der erfahrenen Landes- und Verbandsligaspielerin habe er sich bereits merken können (Tanja), mit dem Nachnamen hapere es noch. "Wie sich die Situation dann entwickelt, müssen wir abwarten", so Regenbogen.

"Wir kriegen Zuwachs aus Düsseldorf", sagt Frank Regenbogen im Gespräch mit unserer Zeitung. Den Vornamen der erfahrenen Landes- und Verbandsligaspielerin habe er sich bereits merken können (Tanja), mit dem Nachnamen hapere es noch. "Wie sich die Situation dann entwickelt, müssen wir abwarten", so Regenbogen.

Integrierte Forcierung

Die Neue müsse integriert und das Zusammenspiel zwischen Zuspiel und Angriff forciert werden. "Ich kann nicht sagen, dass wir in der Vorbereitung nichts zu tun hätten", sagt Regenbogen. Er lacht. Einspielen sei das Zauberwort.

Wie die kommende Saison laufen solle, das könne er bislang noch nicht absehen. "An erster Stelle steht die Teambildung. Die Mädels kennen sich zwar, zumindest die meisten, müssen aber auch auf dem Spielfeld miteinander auskommen", so Regenbogen. Zum Trainingsauftakt wird er einen Patchwork-Kader in der Halle vorfinden - Überbleibsel und Nachrückerinnen inklusive.

"Wir haben viele studien- und berufsbedingte Abgänge", lässt Regenbogen durchsickern. Die neue Oberliga-Mannschaft werde sich aus Spielerinnen der Reserve, Jugendspielerinnen und etablierten Oberliga-Kräften rekrutieren.

Kein Trainingsplan, stattdessen Selbstdisziplin

Auf einen Trainingsplan für seine Spielerinnen, der beim Überbrücken der Sommerferien hilft, habe Regenbogen bewusst verzichtet. "So etwas mache ich nicht. Ich vertraue auf die Selbstdisziplin meiner Mannschaft", sagt der Coach. Ab dem 22. Juli werde genug gearbeitet, um gut gestärkt in die neue Saison zu gehen.

Ein Ziel hat der neue, alte Coach des ATV, der im Vorjahr einen herben gesundheitlichen Rückschlag verkraften musste, dennoch: "Ich muss ruhiger werden - und hoffe, dass mir meine Mannschaft dabei hilft", sagt Regenbogen. Er klingt zuversichtlich. Die Zeiten, in denen er das HB-Männchens am Spielfeldrand war, sollen endgültig der Vergangenheit angehören.

Lesen Sie jetzt