Verrückter Zufall: Gleicher Name, selber Arbeitgeber und nur ein Fupa-Profil

dzFußball: Bezirksliga

Ein Spieler des SV Lippramsdorf hat gegen Merfeld gegen seinen Namensvetter gespielt. Die beiden arbeiten sogar im selben Unternehmen. Da hat ihr Name schon für Missverständnisse gesorgt.

Lippramsdorf

, 27.10.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit 2:1 konnte sich der SV Lippramsdorf gegen die Sportfreunde Merfeld durchsetzen. LSV- und Merfeld-Fans könnte am Rande der Partie etwas Ungewöhnliches aufgefallen sein. Ein Spielername tauchte auf beiden Seiten auf. Die beiden kennen sich sogar flüchtig von der Arbeit - dort gab es wegen ihrem Namen schon einige Missverständnisse.

Oft auf dem Platz werden sich die beiden nicht getroffen haben. Denn sowohl Christian Drees vom SV Lippramsdorf als auch Christian Drees von den Sportfreunden Merfeld spielen in der Abwehr. Das und der „gemeinsame“ Name haben sogar zur Folge, dass beide sich ein Profil auf dem Fußball-Portal „Fupa“ teilen.

Lippramsdorfs Christian Drees (r.) traf am Sonntag beim Spiel gegen die Sportfreunde Merfeld mal wieder auf seinen Namensvetter, mit dem er sich sogar ein Fupa-Profil teilt

Lippramsdorfs Christian Drees (r.) traf am Sonntag beim Spiel gegen die Sportfreunde Merfeld mal wieder auf seinen Namensvetter, mit dem er sich sogar ein Fupa-Profil teilt. © Jürgen Patzke

Doch da hören die Gemeinsamkeiten noch nicht auf. Beide sind bei Evonik angestellt, erzählt Lippramsdorfs Christian Drees. „Ich kenne ihn daher, aber nur flüchtig.“ Beide haben durch ihren Namen eigentlich sogar die gleiche Emailadresse bei der Arbeit.

Lippramsdorfs Christian Drees: „Das ist schon ganz witzig“

Dadurch sei es schon mehrmals vorgekommen, dass der falsche Christian Drees eine E-Mail bekommen hat. „Ich glaube, er ist ein, zwei Jahre älter als ich“, sagt der LSV-Spieler, weshalb er, als jüngerer der beiden, vor einiger Zeit eine „1“ hinter seinen Namen in der Emailadresse bekommen hat. Damit es nicht mehr so häufig zu Verwechslungen kommt.

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Wirkliche Berührungspunkte habe es zwischen den beiden aber trotzdem noch nicht gegeben - außer auf dem Platz. „Man kennt sich ja mittlerweile aus den Spielen“, sagt Lippramsdorfs Verteidiger. Denn beide spielen schon länger für ihren jeweiligen Verein.

So steht es auch in ihrem Fupa-Profil. Pro Saison sind da zwei Vereine angegeben. „Ich hab da auch schon mal reingeschaut“, sagt Drees. „Das ist schon ganz witzig.“ Außerhalb seiner Mannschaft und der Arbeit sei er aber noch nie auf seinen Namensvetter angesprochen worden.

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