Verband prüft nachgebesserten Lizenzantrag des TuS Haltern am See

dzRegionalliga West

Der TuS Haltern am See musste seinen Lizenzantrag für die Regionalliga West nachbessern. Der Aufforderung ist der Verein nachgekommen. Der Antrag wird nun vom WDFV geprüft.

Haltern

, 18.06.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Viele Fußballfreunde gehen davon aus, dass sich der TuS Haltern am See freiwillig in die Oberliga West zurückziehen wird. Der Verein hat das „Abenteuer Regionaliga West“ aber noch nicht abgeschlossen.

Seinen Lizenzantrag für die Regionalliga West sollte der TuS Haltern am See bis zum 5. Juni nachbessern. Dazu hatte der zuständige Westdeutsche Fußballverband (WDFV) den Verein aufgefordert, u.a. ging es dabei um ein Flutlichtkonzept für die Stauseekampfbahn.

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„Der überarbeitete Antrag ist fristgemäß bei uns eingegangen“, bestätigte nun ein Sprecher des Verbandes auf Anfrage unserer Redaktion. „Unser Sicherheitsbeauftragter sowie die weiteren zuständigen Kollegen sind derzeit noch mit der Prüfung des Antrags beschäftigt.“

Gesamtsituation analysieren

Einige Rahmenbedingungen für die kommende Saison in der Regionalliga West sind derzeit noch unklar. Der außerordentliche Verbandstag am Samstag (20. Juni) könnte aber neue Erkenntnisse liefern. „Wir warten weiter ab, werden rechtzeitig die Gesamtsituation analysieren und dann unsere Entscheidung treffen“, so Sascha Kopschina, der sich beim TuS Haltern um die Strategie Sport kümmert.

Klar ist, dass der TuS sein Team A nur dann in der Regionalliga West an den Start bringen wird, wenn man davon überzeugt ist, konkurrenzfähig zu sein. Einige Spieler hatten den Verein zuletzt verlassen. Aber: Das Team um Trainer Timo Ostdorf baut im Hintergrund bereits eine neue schlagkräftige Truppe auf.

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Unter anderem sollen Ex-MSL-Profi Julian Büscher, Torjäger Stefan Oerterer und Ex-Bundesliga-Profi Noah Korczowski als Eckpfeiler eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des geplanten Bilbao-Konzepts einnehmen. „Wir wollen vermehrt auf junge Spieler setzen. Wir wollen unseren Talenten eine Chance geben, denn nur dann können wir auch ihr Potenzial beurteilen. Zugleich brauchen wir aber natürlich auch Erfahrung im Team.“ Ein attraktiver Offensivfußball sei das angestrebte Ziel.

Innovativer Weg

Das Team B um Trainer Sebastian Amendt, der von seinem Auslandsaufenthalt in Chile zurückgekehrt ist, soll nach dem erfolgreichen Aufstieg in der Landesliga an den Start gehen. „So ist es jedenfalls geplant“, sagt Kopschina.

Bei der Trainingsgestaltung setze man außerdem auf einen innovativen Weg. Die vorhandenen Spieler von Team A und B werden künftig gemeinsam trainieren, um auf diese Weise auch den Ausbildungscharakter und Zusammenhalt im Seniorenbereich zu fördern.

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