Erstmals äußert sich Magnus Niemöller zu seinem Aus beim TuS Haltern

Ex-TuS-Trainer

Nachdem er im Mai durch Timo Ostdorf ersetzt wurde, hat sich Ex-TuS-Trainer Magnus Niemöller nun erstmals in einem Interview über sein Aus und den neuen Weg des TuS Haltern geäußert.

Haltern

, 28.08.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Magnus Niemöller führte den TuS Haltern am See von der Westfalenliga bis in die Regionalliga, ehe er durch den bisherigen U23-Trainer Timo Ostdorf ausgetauscht wurde.

Magnus Niemöller führte den TuS Haltern am See von der Westfalenliga bis in die Regionalliga, ehe er durch den bisherigen U23-Trainer Timo Ostdorf ausgetauscht wurde. © Blanka Thieme-Dietel

Über drei Monate schwieg er, nun hat sich Trainer Magnus Niemöller zum ersten Mal zu seinem Aus beim TuS Haltern am See geäußert. In den letzten neun Jahren gelangen dem Ex-Halterner sage und schreibe fünf Aufstiege, den TuS führte er von der Westfalen- bis in die Regionalliga. Dann änderte der Verein sein Konzept und tauschte den Cheftrainer aus.

Die Nachricht kam überraschend, als der TuS Haltern am See am 8. Mai verkündete, dass zukünftig Timo Ostdorf die erste Mannschaft trainieren wird. Mit Niemöller, so der Verein damals, gebe es noch Gespräche über ein anderes Engagement beim TuS. Daraus wurde allerdings nichts. Vor wenigen Tagen wurde sein erst im Winter bis 2022 verlängerter Vertrag aufgelöst.

Niemöller über eine neue Aufgabe: „Ich mache mir da keinen Druck“

„Im ersten Moment war ich enttäuscht“, sagte Niemöller nun in seinem ersten Interview seit vielen Monaten im RevierSport. Dass der Verein einen anderen Weg einschlagen wollte, habe bis zur öffentlichen Bekanntgabe niemand gewusst. Das sei aber auch völlig in Ordnung. „Jeder Verein hat das Recht und auch die Pflicht, eine Situation neu zu analysieren und zu bewerten“, so der Erfolgstrainer.

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Gespräche über eine Fortsetzung seiner Arbeit als Cheftrainer trotz neuem Konzepts habe es derweil nicht gegeben. „Das war schnell vom Tisch“, erzählte Halterns Ex-Trainer, da der TuS sich neu aufstellen wollte. Einen neuen Verein hat Magnus Niemöller noch nicht. „Ich mache mir da keinen Druck“, so der 46-Jährige, der sich auch sicher ist, „dass wir die Klasse auch ohne Corona sportlich gehalten hätten“.

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Die Entscheidung des Vereins, sich nach dem Saisonabbruch und dem dadurch resultierenden Klassenerhalt aus der Regionalliga zurückzuziehen und wieder in der Oberliga zu spielen, bezeichnete Niemöller als „schade, aber nachvollziehbar“.

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