TuS Haltern startet im Westfalenpokal

Fußball

In der ersten Runde des Westfalenpokals trifft Oberligist TuS Haltern heute Abend auf den Dortmunder Westfalenligisten Westfalia Wickede. Doch trotz des Klassenunterschieds will Halterns Coach Magnus Niemöller von der Favoritenrolle nichts wissen.

HALTERN

von Von Niklas Berkel

, 22.08.2017, 15:24 Uhr / Lesedauer: 1 min

Westfalenpokal BV Westfalia Wickede - TuS Haltern Mi., 19.30 Uhr, Pappelstadion, Fränkischer Friedhof 75, 44319 Dortmund.

„Im Pokal ist immer alles möglich“, bleibt Niemöller einer alten Fußballweisheit treu. Und um es wie der ehemalige Trainer des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München, Louis van Gaal, auszudrücken: „Es geht um Tod oder Gladiolen.“

„Es gibt keinen Favoriten“, sagt Halterns Trainer. Und das, obwohl Wickede nicht nur eine Klasse tiefer spielt als Haltern, sondern auch mit zwei Niederlagen in den ersten beiden Spielen einen − von den Ergebnissen her − schlechten Saisonstart hingelegt hat. Das alles zählt für Niemöller nicht viel: „Eine erste Tendenz ist immer erst nach acht, neun Spieltagen erkennbar. Wickede hat ein neues Trainerduo, da braucht es vielleicht noch Zeit, bis sich alles eingespielt hat.“

Denn Qualität muss Halterns Gegner haben, nicht umsonst ist Wickede Kreispokalsieger in Dortmund geworden. „Vor allem ist das deshalb eine starke Leistung“, erklärt Niemöller, „da es im Dortmunder Raum verdammt schwierig ist, sich bei der Konkurrenz dort durchzusetzen.“

3. Bundesliga beim TuS?

Nichtsdestotrotz gibt der 43-Jährige eine klare Zielsetzung für das Pokalspiel aus: „Wir wollen in die nächste Runde.“ Der Westfalenpokal ist für den Trainer ein „hochinteressanter, spannender und vor allem: fordernder Wettbewerb“, dem er mit seiner Elf so lange wie möglich angehören möchte. Schließlich warten Gegner wie der ehemalige Erstligist und jetzige Drittligist SC Paderborn in den nächsten Runden.

Um diese Zielsetzung zu erreichen, baut Niemöller auf seine fitteste Elf. „Wir haben momentan viele englische Wochen. Da muss ich gucken, welche Mannschaft im Stande ist, das Programm durchzuhalten“, erklärt er.

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