Sythens Trainer hat eine Idee, wie es nach dem Lockdown weitergehen könnte

dzSport-Lockdown

Wie lange wird der Amateurfußball pausieren? Bis mindestens Ende November ruht der Spielbetrieb auf jeden Fall noch. Sythens Trainer hat eine Idee, wie die Saison fortgesetzt werden könnte.

Sythen

, 05.11.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im kompletten November wird weder gespielt noch trainiert. Wie es nach dem Lockdown im Amateurfußball weitergeht, ist ungewiss. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hofft noch, einige Spiele im Dezember austragen zu können. Für Sythens Trainer Dennis Schulz nicht nachvollziehbar. Er bringt einen anderen Plan ins Spiel, der allen Teams eine bessere Vorbereitung bieten und den Spielplan wieder etwas entzerren würde.

„Ich sehe da keinen Sinn hinter“, sagt der Trainer des TuS Sythen zur Überlegung, noch in diesem Jahr weitere Spiele auszutragen. Bis Weihnachten seien maximal zwei Spiele möglich, sofern alle Teams im Vorlauf zumindest zwei Wochen Zeit für Trainingseinheiten bekommen würden.

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Zwei Wochen Training „wären aber noch wenig“, weiß Schulz, dessen Mannschaft vor der Unterbrechung von zahlreichen Verletzungen schwer gebeutelt war. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich nach der erneuten Zwangspause wieder viele Spieler verletzen, würde wohl wieder steigen, je weniger Vorbereitungszeit es gibt.

Dennis Schulz: „Ich verstehe nicht, worauf die warten“

Sollte im Dezember noch gespielt werden, würde der Spielbetrieb kurz wieder laufen, ehe er von den Feiertagen erneut unterbrochen werden würde. Abgesehen von den beiden Mannschaften des TuS Haltern am See würden alle Halterner Teams planmäßig dann erst wieder am 28. Februar spielen.

Daher schlägt Dennis Schulz vor, im Dezember gar nicht zu spielen und dafür schon früher wieder zu starten - nämlich Ende Januar nach rund vier Wochen Vorbereitung. „Dann könnten wir mit den Spielen starten, die jetzt im November ausfallen“, erklärt er.

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Wie die Verantwortlichen des FLVW sich am Ende entscheiden werden, ist noch längst nicht klar. „Sie könnten besser erklären, ‚wir sagen dieses Jahr alles ab‘“, so Dennis Schulz. „Ich verstehe nicht, worauf die warten.“

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