„Glück im Unglück“, aber Sythens Polczinski fällt trotzdem lange aus

dzFußball: Kreisliga A

Schon wieder kann Sythens Marvin Polczinski nur zuschauen, nachdem er sich gegen den LSV verletzt hatte. Bei einem MRT stellte sich aber zumindest die schlimmste Vermutung als falsch heraus.

Sythen

, 09.09.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach einer guten Vorbereitung und einem erfolgreichen ersten Pokalspiel gegen SW Meckinghoven absolvierte der TuS Sythen noch einen letzten Test vor dem Saisonstart. 0:6 ging das Spiel gegen Lippramsdorf verloren. Hinzu kam dann auch noch die bittere Nachricht, dass sich Stürmer Marvin Polczinski erneut verletzt hatte. Es gab die Vermutung, dass eines seiner Bänder im Oberschenkel gerissen war. Das hat sich jedoch als falsch herausgestellt - dennoch fehlt er den Sythenern länger.

„Ich hatte noch Glück im Unglück“, sagt der Stürmer, der nach seinem Wechsel im Winter von Lavesum nach Sythen erst ein Pflichtspiel für den TuS bestreiten konnte. In der vergangenen Woche stand für Polczinski ein MRT-Termin an. „Es ist nichts am Band“, sagt er, „das ist die gute Nachricht“. Die schlechte Nachricht: „In der Hinrunde falle ich trotzdem aus.“ Er erlitt gegen Lippramsdorf einen Muskelbündelriss. Sein Arzt gehe von etwa zehn Wochen Ausfallzeit aus.

„Man möchte der Mannschaft ja trotzdem nah sein“

Dennoch wird Marvin Polczinski sein Team unterstützen, wo er nur kann. „ich werde bei jedem Spiel da sein“, sagt er. Auch beim Training wolle er regelmäßig vorbeischauen, das habe er bislang bei all seinen Stationen so gemacht. „Man möchte der Mannschaft ja trotzdem nah sein“, erklärt der 23-Jährige, der als Zuschauer einen guten Start seines Teams erleben durfte.

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„Die Jungs schlagen sich top“, sagt er. Dank eines Dreierpacks von Lukas Wemhoff erreichten die Sythener im Kreispokal gegen den ETuS Haltern die nächste Runde und auch das erste Spiel in der Kreisliga A konnte mit 2:1 gewonnen werden. „Ich sehe uns nicht unten“, so Polczinski, der hofft, dass die Sythener sich eher schon im Tabellenmittelfeld festspielen können.

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Sowohl spielerisch als auch von der Einstellung der Spieler her stimmt es bislang beim Aufsteiger. „Wir kämpfen, kämpfen und kämpfen“, erklärt der Sythener. Einen weiteren Pluspunkt für seine Mannschaft sieht er in der Breite des Kaders. Von der Bank könne Trainer Dennis Schulz immer Spieler einwechseln, ohne einen Qualitätsverlust befürchten zu müssen. „Die Qualität auf der Bank ist da“, sagt der Stürmer.

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