Ohne den Trainer: Sythen will nach dem ETuS auch Vinnum aus dem Pokal kegeln

dzFußball: Kreispokal

Der TuS Sythen muss im Kreispokal auf seinen wichtigsten Mann verzichten. Trainer Dennis Schulz wird gegen Westfalia Vinnum nicht dabei sein. Dafür kehren zwei Stürmer in den Kader zurück.

von Pascal Albert, Christopher Baczyk

Sythen

, 23.09.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach dem knappen, aber verdienten 3:2-Sieg gegen den ETuS Haltern in der letzten Kreispokalrunde hat der TuS Sythen auch in Runde drei ein Heimspiel. Erneut trifft das Team von Dennis Schulz, das den ETuS zuletzt noch mal geschlagen hat, auf eine ebenfalls in der Kreisliga A spielende Mannschaft. Der Trainer selbst wird am Mittwochabend allerdings nicht dabei sein.

Während Sythen im Pokal gegen den ETuS nur an seinem eigenen Chancenwucher hätte scheitern können, machte es der kommende Gegner in der ersten Runde auf eine andere Art spannend: Erst in der 90. Minute rettete Fatih Cengiz die Vinnumer mit seinem Treffer gegen C-Ligist Eintracht Waltrop ins Elfmeterschießen, welches dann gewonnen werden konnte. Danach tat sich der A-Ligist auch gegen B-Ligist Kültürspor Datteln schwer, siegte letztendlich aber mit 4:3.

Vierer- oder Dreierkette? Sythens Trainer hat sich noch nicht entschieden

„Das müsste für uns machbar sein“, sagt Sythens Trainer Dennis Schulz und geht dann sogar noch einen Schritt weiter: „Ich erwarte, dass wir da weiterkommen.“ Der Sythener hat allen Grund, selbstbewusst zu sein. Der 4:1-Sieg gegen den ETuS Haltern hat erneut gezeigt, wie torgefährlich der TuS auch nach dem Aufstieg ist. Nun kehren sogar noch zwei weitere Offensivspieler zurück. Mats Linden, der zuletzt kurzfristig aus beruflichen Gründen ausgefallen war, ist wieder zurück. Lukas Wemhoffs Corona-Test nach seinem Urlaub fiel negativ aus. Auch er wird am Mittwochabend wieder dabei sein.

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„Wir werden ein bisschen durchtauschen“, kündigt Dennis Schulz an. Spieler, die zuletzt nicht so viel zum Einsatz kamen, sollen sich gegen Vinnum beweisen können. Neben Stürmer Marvin Polczinski, der länger ausfällt, müssen die Sythener noch auf Torben Spyra, Tim Pöter und Keita Sadio verzichten. Fehlen wird jedoch auch Schulz selbst. Der TuS-Trainer fällt aufgrund von Rückenbeschwerden aus, für ihn übernimmt derzeit Co-Trainer Dominik Wolter.

Veränderungen an der Formation könnte es auch wieder geben. Nachdem Sythen beim letzten Spiel wegen personeller Probleme in der Defensive auf eine Dreierkette umgestellt hatte, sei eine Rückkehr zur Viererkette nun wieder denkbar, so Schulz. „Das ist die einzige Sache, die im Moment ein bisschen offen ist“, sagt er. Wahrscheinlich werde sein Team wieder mit drei Stürmern auflaufen.

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Im Gegensatz zur Offensive der Sythener zeigte sich die der Vinnumer bislang noch nicht von ihrer besten Seite. Nach drei Ligaspielen hat das Team von Trainer Michael Nachtigall erst zwei Tore geschossen und fünf kassiert. Co-Trainer Giuliano Buccini sieht die Probleme im Umschaltspiel und im Gegenpressing: „Wenn wir den Ball im Angriff verlieren, schalten wir nicht schnell genug ins Gegenpressing und können so keine hohen Ballgewinne erzwingen. Wenn wir dann den Ball gewinnen, müssen wir schneller umschalten, damit der Gegner keine Zeit hat, um sich zu sortieren“.

Anstoß: Mittwoch, 19.30 Uhr, Brinkweg, Haltern am See

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