SV Lippramsdorf hat so einige Sorgen vor dem Spiel bei Westfalia Gelsenkirchen

dzFußball: Bezirksliga

Der nächste Gegner des LSV, Westfalia 04 Gelsenkirchen, ist für Lippramsdorfs Trainer Thomas Bartke unbekannt – wie so viele in der Bezirksliga 14. Seine Sorgen sind allerdings anderer Natur.

Lippramsdorf

, 03.10.2020, 09:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie es in dieser Saison wohl noch häufiger der Fall werden wird: Mit Westfalia 04 Gelsenkirchen trifft der SV Lippramsdorf in der Bezirksliga 14 auf einen unbekannten Gegner. LSV-Coach Thomas Bartke hat im Vorfeld der Partie aber andere Sorgen, als sich um den Gegner zu kümmern.

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Personell sieht es beim SV Lippramsdorf derzeit nicht gut aus. Hinter den Einsätzen von mehreren wichtigen Spielern stehen dicke Fragezeichen. Henrik Kleinefeld fehlte unter der Woche, genau wie Andre Kleine-Kappenberg und Robin Joemann, die alle Probleme haben. Angeschlagen ist zudem noch Tim Kalwey. Constantin Dewert fehlt die kommenden vier Wochen beruflich. Wer am Ende auflaufen kann und wird, wird sich kurzfristig entscheiden.

„Mich mit dem Gegner momentan zu beschäftigen, wäre deshalb momentan Luxus“, sagt Bartke. „Zuerst muss ich gucken, wie wir eventuelle Ausfälle kompensieren können.“

„Wir müssen unsere Stärken auf den Platz bringen“

Ohnehin möchte Bartke nicht zu sehr auf den Gegner achten. „Wir müssen unsere Stärken auf den Platz bringen.“ Wenn der LSV dies tut, sieht es gut aus – so wie in den ersten 50 Minuten gegen den VfB Hüls vergangene Woche.

Danach ließ sich Lippramsdorf aber auf das Spiel des VfB ein, bemängelt der Trainer. „Dann wurde es unruhig und das tat uns nicht gut.“ Die Folge war, dass sein Team, eigentlich total dominant, die 2:0-Führung aus der Hand gab und noch 2:2 spielte. Zwei verlorene Punkte statt eines gewonnenen. Trotzdem steht der LSV gut da. Sieben Zähler holte das Team aus den ersten vier Spielen und ist Vierter.

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Mit nur drei Punkten aus vier Spielen steht Westfalia 04 Gelsenkirchen derzeit auf dem zwölften Platz. Einem Sieg stehen drei Pleiten gegenüber. Viel bedeuten müsse das aber nicht, warnt Bartke. „Alle drei Spiele haben die knapp verloren. Deshalb werden wir auf einen hochmotivierten Gegner treffen, der den zweiten Heimsieg holen wollen wird.“

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