Strecksehne gerissen: Rückraumspieler fehlt dem HSC Haltern-Sythen wohl sechs Wochen

dzHandball: Oberliga

Es ist wohl nicht die beste Nachricht für den HSC Haltern-Sythen: Mitten in der Vorbereitung auf die kommende Oberligasaison hat sich ein Rückraumspieler im Testspiel verletzt.

Haltern

, 07.08.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

So langsam aber sicher nimmt die Vorbereitung des Handball-Oberligisten HSC Haltern-Sythen Fahrt auf. Am Montag gewann das Team das Testspiel gegen den Verbandsligisten HC TV Rhede (27:21). Am Sonntag nimmt das Team von Trainer Gerard Siggemann beim Kronen-Cup in Dortmund teil. Doch der Test am Montag hat Spuren hinterlassen. Ein Rückraumspieler wird wohl erst wieder zum Saisonstart den Ball in die Hand nehmen können. Er fällt rund sechs Wochen aus.

Schlag auf den rechten Ringfinger

Mit „ungewollt ärgerlich“ beschreibt Nick Andersen seine Lage. Im Test gegen Rhede bekam er einen geraden Schlag auf den Finger. Danach hing die Fingerkuppe des rechten Ringfingers vorne ein bisschen runter. „Ich kann sie nicht mehr strecken“, sagt der Halterner. Schmerzen allerdings habe er nicht.

Die Untersuchung hat ergeben: Der Rückraumspieler hat sich die Strecksehne gerissen. „Ich habe mich gegen eine Operation entschieden“, erklärt Andersen. Und so muss er in den kommenden Wochen eine Schiene tragen, damit die Sehne zusammenwachsen kann. Die Knochen in der Hand sind allerdings heile.

„Wie befürchtet fällt Nick leider sechs Wochen aus“, sagt sein Trainer Gerard Siggemann. Der hatte bereits nach dem Abpfiff des Spiels vermutet, dass es die Sehne erwischt haben könnte. „Das wir bis zum Saisonstart ganz knapp“, sagt er. Am 14. September (Samstag) steigt das erste Oberligaspiel gegen Jöllenbeck.

„Alles mit dem Ball ist schwierig“

„Mal gucken, was ich in der Zeit so machen kann“, sagt der Rückraumspieler. Laufen und Stabilisationsübungen seien nicht das Problem. „Schwimmen geht wohl eher nicht. Und alles mit dem Ball ist schon schwierig“, erklärt Andersen.

Das Timing seiner Verletzung sei äußert ungünstig. „Insgesamt ist das schon sehr ärgerlich“, sagt Andersen. Allerdings könne er seine Situation nicht ändern und müsse damit umgehen. „Es könnte aber sein, dass es bis zum Saisonstart klappt“, sagt er.

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