Halterner Sportschützen müssen für ihre Betriebskosten tiefer in die Kasse greifen

Sportschützen

Für alle Halterner Vereine hat sich die finanzielle Beteiligung an den Bertriebkosten ihrer Sportstätten erhöht - bis auf die Sportschützen. Das soll sich nun ändern.

Haltern

, 28.06.2019, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Rahmen des Stärkungspaktes Stadtfinanzen, der die Stadt seit 2013 zu einem harten Sparkurs zwingt, wurde vom Rat eine größere finanzielle Beteiligung der Halterner Vereine an den Betriebskosten der Sportstätten beschlossen. Bisher waren die Sportschützen in der Stadt nicht unter das Radar geraten.

Die Pauschale soll sich schrittweise erhöhen

Dies soll sich allerdings ab dem nächsten Jahr ändern. Dem Sportausschuss wurde am Dienstag eine Vereinbarung vorgestellt, nach welcher die bisherige Pauschale der Vereine von 250 Euro pro Jahr schrittweise erhöht werden soll. Im Jahr 2020 sind 500 Euro vorgesehen, in den Folgejahren 750 Euro.

Die Regelung sei nach einem Austausch zwischen den Sportschützen, dem Stadtsportverband und der Stadt Haltern vereinbart worden, teilte Kämmerer Dirk Meussen dem Ausschuss mit. Alle Halterner Vereine müssten sich an den Betriebskosten ihrer Sportstätten beteiligen.

Die Stadt hat sich seit 2013 freiwillig dem Stärkungspakt des Landes angeschlossen, um ihren Haushalt zu sanieren, und erhielt bis zum Jahr 2018 jährlich 4,1 Millionen Euro Konsolidierungshilfen. Im Gegenzug mussten Sparmaßnahmen und Gebührenerhöhungen durchgesetzt werden.

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