Vater-Tochter-Gespann gewinnt Sparda Bank Cup - eine Fahrt wurde abgebrochen

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Zum 20. Mal fand am Wochenende der Sparda Bank Cup auf dem Halterner Stausee statt. Der erste Start musste allerdings zwei mal verschoben werden. In der Jugendklasse gewann ein 14-Jähriger.

Haltern

, 10.08.2020, 12:45 Uhr / Lesedauer: 3 min

Bei hochsommerlichem Wetter mit Temperaturen nahe der 40-Grad-Grenze wurde am Wochenende auf dem Halterner Stausee bereits zum 20. Mal die Traditionsregatta um den „Sparda Bank Cup“ ausgetragen. Doch nicht nur mit den extremen Temperaturen hatten die Segler zu kämpfen.

Willy Dreckmann, Vorsitzender des Veranstaltervereins SC Prinzensteg, freute sich über eine tolle Veranstaltung, die den Seglern einiges abverlangte. „Wegen der schwierigen Windverhältnisse war das eine Veranstaltung mit gehobenem, seglerischem Anspruch“, sagte er. Mit 73 teilnehmenden Schiffen und 128 aktiven Segelsportlern zählte die Regatta erneut zu den größten Segelveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen. Gewertet wurde nach dem „Yardstick System“, das es erlaubt, Schiffe verschiedener Bootklassen und unterschiedlicher Bauformen in einer Regatta gegeneinander antreten zu lassen.

Wechselnde Winde auf dem Halterner Stausee fordern die Segler

Dem Regattastart voraus gingen wochenlange Vorarbeiten zu einem tragfähigen Coronschutzkonzept, in dem Abstand mit vorgegebenen Laufwegen, Desinfektionsspendern an den neuralgischen Punkten, Schutzmasken und der Absage der sonst üblichen Aftersailparty die Grundlage bildeten. Dazu wurden die Anmeldung und das Wettkampfbüro auf Onlinebasis umgestellt und alle Starter mussten zuvor einen „Covid-19-Bogen“ einreichen, von dem die Annahme der Meldung abhing.

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Vater-Tochter-Gespann gewinnt Sparda Bank Cup - eine Fahrt wurde abgebrochen

Zum 20. Mal fand am Wochenende der Sparda Bank Cup auf dem Halterner Stausee statt. Der erste Start musste allerdings zwei mal verschoben werden.
10.08.2020
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Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
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Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
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Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
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Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
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Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
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Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
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Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
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Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr
Beim 20. Sparda Bank Cup war wieder einiges los auf dem Halterner Stausee.© Horst Lehr

Gesegelt wurde der klassische olympische Dreieckskurs, der im östlichen Teil des Stausees ausgelegt war. Wettkampfleiter Heiko Prang, der mit seinem Team aus Zeitnehmern und Beobachtern die Startprahm inmitten des Sees besetzt hatte, konnte am Samstagnachmittag allerdings wegen Windmangel erst nach einer zweimaligen Startverschiebung den Wettkampf freigeben. Er sagte später: „Wir waren froh, dass wir am Ende mit zwei bis drei Beaufort Windstärke doch noch zwei reguläre Wettfahrten durchführen konnten“. Dabei lieferten sich die Crews beim Umrunden der ausgelegten Tonnen packende Positionsduelle mit vielen seglerischen Highlights, mussten danach aber immer wieder auf die wechselnden Winde reagieren.

Speziell die größeren Kielboote, die sonst unter vollen Segeln mit viel Speed über die Wellen preschten, suchten immer wieder passende Windfenster. Das gelang am Ende Gerd und Maren Becker vom Veranstalterverein am besten. Der sechsfache deutsche Meister Becker segelte erst zum dritten Mal mit seiner Tochter Maren als Steuerfrau. „Wir sind natürlich richtig stolz“, sagte er hinterher. „Mir hat das Segeln auf dem Familienschiff richtig Spaß gemacht“, ergänzte seine Tochter.

Über den dritten Podiumsplatz in der Gesamtwertung seiner Klasse freute sich mit Familie Kniesburges ein weiteres Team vom Prinzensteg. Bei den kleineren Jollen siegte Wolfgang Daum vom Yachtclub Westfalia Arnsberg, dicht gefolgt von dem Halterner Nachwuchssegler Jonas Abendroth (SCPS). Für ihn kam dieser schöne Erfolg etwas überraschend, denn er segelt erst in seinem ersten Jahr auf einem „Laser“. Er sagte lachend: „An der zweiten Tonne war ein großer Stau, den habe ich außen umsegelt und so gleich fünf Plätze gut gemacht.“

Fehlender Wind beendet die dritte Wettfahrt

Mit im Rennen waren auch insgesamt 17 Jugendliche in der Wettkampfklasse „Optimisten“ und „O’pen Skiff“. Mit Frederic Schüle startete auch der aktuelle deutsche Jugendmeister. Der erst 14-jährige Nachwuchssegler vom „Lübecker Yachtclub „steuerte sein „O’pen Skiff“ souverän zum Sieg in beiden Wettfahrten. „Ich freue mich über die Siege. Das Schwierigste war heute, immer wieder auf die schwachen, ständig drehenden Winde zu reagieren“, sagte er nach seinem Sieg.

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Mit der Segelnummer 7 war mit einer „J/70 mit Gennaker“ auch ein sehr spezielles Boot im Starterfeld. Annika Ellerbrock hatte das ansonsten aktuell in der deutschen Segelbundesliga zum Einsatz kommende Charterboot für Trainingszwecke auf den Halterner Stausee geholt. An Bord waren Ellerbrock, Melanie Kniesburgers, Jugendwart Fabian Schütz und als Steuerfrau Lena Abendroth, die sich schon auf Ihren baldigen ersten Start in der Jugendbundesliga freut. Sie nutzte die Regatta als Training unter Wettbewerbsbedingungen.

Am Sonntagmorgen wurde die angesetzte dritte Wettfahrt gestartet, aber wenig später wegen Windmangel abgebrochen. Willy Dreckmann, der um 15 Uhr den erfolgreichsten Seglern aus den beiden Wettfahrten am Samstag die Siegertrophäen überreichte, zog am Ende ein sehr positives Fazit der Veranstaltung. Er bedankte sich besonders für die umfangreiche Unterstützung der „Sparda-Bank West eG“, die seit nunmehr 20 Jahren als Hauptsponsor die Regatta fördert und damit überhaupt erst möglich gemacht hat.

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