„So ein gutes Spiel habe ich noch nicht gesehen“: HSC-Damen schlagen Witten

Handball: Testspiel

Die Damen des HSC Haltern-Sythen haben einen verdienten Sieg gegen Oberligist Witten gefeiert. Obwohl das Team von Andreas Stolz ohne Kreisläuferin in die Partie ging, endete das Spiel deutlich.

Haltern

, 06.09.2020, 20:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Linda Berg ersetzte die fehlenden Kreisläuferinnen beim überzeugenden Sieg des HSC Haltern-Sythen.

Linda Berg ersetzte die fehlenden Kreisläuferinnen beim überzeugenden Sieg des HSC Haltern-Sythen. © Blanka Thieme-Dietel (Archiv)

Drei Halbzeiten á zweimal 25 und einmal 20 Minuten spielten die Damen des HSC Haltern-Sythen gegen ETSV Ruhrtal-Witten. Am Ende gab es einen deutlichen 34:24-Sieg.

„So ein gutes Spiel habe ich noch nicht gesehen“, sagte HSC-Trainer Andreas Stolz über die laut ihm beste Leistung seiner Mannschaft, seit er sie übernommen hat. Obwohl sein Team ohne nominelle Kreisläuferinnen gegen den in der Oberliga spielenden Gegner angetreten war, überzeugte sie von der ersten bis zur letzten Minute. „Linda Berg hat die fehlenden Kreisläuferinnen eins zu eins ersetzt“, sagte Stolz, der aber auch für alle anderen Spielerinnen nur Lob übrig hatte.

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Die HSC-Damen bestachen von Beginn an mit einem „unheimlich sicheren Tempospiel“. Gelang das mal nicht, wechselten sie auf ein System mit einer siebten Feldspielerin. „Witten war nicht in der Lage, darauf zu reagieren“, erklärte Halterns Trainer. Die Gäste probierten es zwischenzeitlich selbst ohne Torhüterin aus, doch ohne Erfolg. Immer wieder kam der HSC zu einfach wieder in Ballbesitz. Torhüterin Dilara Gholam-Zadah hatte sogar zweimal die Chance, ein Tor zu erzielen, doch sie verfehlte den verwaisten Kasten. „So langsam sind wir für den Saisonstart bereit“, bilanzierte Stolz nach dem Sieg.

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