Schalkes U23-Coach Fröhling: „Schade, dass Haltern nicht mehr dabei ist“

dzFußball: Testspiel

Das letzte Spiel zwischen dem TuS und Schalkes U23 ist einige Monate her. Nun steht das nächste Duell an. In der Liga treffen sie nicht mehr aufeinander - zum Bedauern von Schalkes Trainer.

Haltern

, 26.08.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es macht natürlich Spaß, sich mit so einer Mannschaft zu messen“, sagt Timo Ostdorf, Trainer des TuS Haltern am See, angesprochen auf das kommende Testspiel gegen die U23 des FC Schalke 04. Doch auch sein Gegenüber, Torsten Fröhling, findet lobende Worte für den nächsten Gegner seiner Mannschaft - einen TuS-Spieler hebt er sogar extra hervor.

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Duelle zwischen beiden Teams. In der Oberliga-Saison 2018/19, als beide am Ende in die Regionalliga West aufstiegen, setzten sich zweimal die Gelsenkirchener mit je 2:1 durch. In der Regionalliga drehten die Halterner das Ergebnis dann um, gewannen in der Hinrunde mit 2:1 durch Tore von Arda Nebi und Robin Schultze. Beide Torschützen haben mittlerweile den Verein verlassen.

Das letzte Mal gewann der TuS Haltern gegen Schalke

„Das war immer ein schöner Kampf auf dem Platz“, sagt Schalkes Trainer Torsten Fröhling über die Partien gegen den TuS. Seine jungen Spieler hätten da immer viel lernen können. „Es ist schade, dass Haltern nicht mehr (in der Regionalliga, Anm. d. Red.) dabei ist.“

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Von der damaligen Startelf des TuS sind aber nur noch vier Spieler bei den Seestädtern: Torwart Rafael Hester, der aber mit einem Wechsel liebäugelt, Verteidiger Noah Korczowski, Rückkehrer Nils Eisen und Stürmer Stefan Oerterer. Alle anderen Spieler haben den Verein verlassen. Doch auch beim FC Schalke gab es zuletzt viele Wechsel. Allein in diesem Sommer verzeichnet die U23 der Knappen 15 Zu- und 13 Abgänge (Quelle: Transfermarkt.de).

Als nun wieder in der Oberliga spielendes Team gehen die Halterner als Außenseiter in die Partie. „Wir erwarten eine spielstarke Mannschaft“, so Timo Ostdorf, der auch vermutet, dass die Schalker mehr Ballbesitz haben werden. Er wolle mit seiner Mannschaft aber nicht nur verteidigen, sondern auch aktiv mitspielen und „nicht ganz so tief stehen“. Eines ist Ostdorf aber auch bewusst: „Gegen die kannst du nicht mit offenem Visier wie die Irren draufgehen.“

„Manchmal siehst du ihn nicht, aber dann macht er direkt sein Tor“

Personell sieht es bei den Halternern derweil gut aus, sowohl beim Spiel gegen Schalke als auch einen Tag später gegen Marl wird der TuS die zurzeit nur erlaubten 15 Spieler zur Verfügung haben. Auch bei Schalke ist das kein Problem. „15 kriegen wir zusammen“, sagt Torsten Fröhling, der in seine dritte Saison bei den Knappen geht.

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Allerdings sind nun auch einige Spieler angeschlagen, einige weitere sind mit der ersten Mannschaft im Trainingslager. Daher spielen der TuS und Schalke nur einmal 90 Minuten und nicht zweimal 45 Minuten, wie die Gelsenkirchener es in den letzten Testspielen gemacht hatten. Da hatten sie dann immer zwei völlig unterschiedliche Mannschaften auf den Platz geschickt.

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Dass nun einige Spieler mal wieder 90 Minuten durchspielen müssen, sei aber auch gut, so Fröhling, der den Fokus auf das eigene Spiel setzen will. „Wir konzentrieren uns auf uns“, sagt er. Einen Spieler der Halterner hebt er dann aber doch noch hervor: Stefan Oerterer. „Manchmal siehst du ihn zwar nicht, aber dann macht er direkt sein Tor.“ Im kommenden Spiel könnte Halterns Stürmer diese Qualität wieder beweisen.

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