Rote Karte in der 39. Minute: Der ETuS gewinnt trotz langer Unterzahl

dzFußball: Testspiel

Obwohl er lange in Unterzahl agieren musste, beendete der ETuS sein letztes Testspiel gegen Barkenberg erfolgreich. Als es noch mal eng wurde, sorgte ein „kleiner Wirbelwind“ für die Entscheidung.

Haltern

, 30.08.2020, 19:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zehn Minuten lang hatte der ETuS Haltern zu Beginn der Partie ziemliche Probleme, weil GW Barkenberg die Spieler von Thomas Schaffrinna ziemlich unter Druck gesetzt hatte. Doch dann wurde der Gastgeber besser - bis er plötzlich in Unterzahl spielte.

Malte Powierski brachte den ETuS in Führung (14.). Mit einem Doppelschlag legten Dominik Wergen (25.) und Björn Ehlert (27.) nach. Doch dann sah Halterns Verteidiger Torsten Quinkenstein wegen Nachtretens die Rote Karte (39.). „Mit zehn Mann haben wir dann ein bisschen umgestellt“, erklärte ETuS-Trainer Schaffrinna.

Niklas Lehnert sorgt mit zwei Torbeteiligungen für Entlastung

Doch plötzlich kamen die Gäste durch zwei Tore wieder heran (68. und 72.). Ab da sei seine Mannschaft dann ein wenig nervös geworden.

Der eingewechselte „kleine Wirbelwind“, wie sein Trainer ihn nannte, Niklas Lehnert sorgte dann aber für die Entscheidung. Erst bereitete er Jens Quinkensteins Tor zum 4:2 vor (82.), danach traf er selbst zum 5:2-Endstand.

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„Wir haben das nicht schlecht gemacht in Unterzahl“, lobte Halterns Trainer seine Spieler hinterher. Dass es zwischenzeitlich noch mal eng wurde, sei aufgrund des größer werdenden Drucks und der langen Unterzahl vollkommen in Ordnung gewesen. Umso größer war die Freude, dass der ETuS das Spiel dann dennoch so deutlich gewinnen konnte.

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