Nach einem Spieltag: HSC Haltern-Sythen geht schon auf dem Zahnfleisch

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Vor dem Spiel gegen den VfL Mennighüffen macht dem HSC Haltern-Sythen nicht nur die lange Anreise Sorgen. Auch andere Probleme plagen Trainer Gerard Siggemann. Trotzdem ist er optimistisch.

von Niklas Berkel

Haltern

, 19.09.2019, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach dem gelungenen Saisonstart in der Handball-Oberliga muss der HSC Haltern-Sythen nun am Sonntagabend in Mennighüffen ran. Der dort heimische VfL gewann sein Auftaktspiel ebenfalls souverän. Beim FC Schalke 04 setzte sich das Team mit 21:17 durch. Halterns Trainer Gerard Siggemann erwartet nicht nur deshalb eine schwierige Partie. Denn erschwerend zum Gegner kommen eine knapp 150 Kilometer lange Anreise und mehrere Ausfälle hinzu.

Ein ganz anderes Kaliber als Bielefeld/Jöllenbeck

"Es ist gerade einmal ein Spiel gespielt", sagt HSC-Trainer Siggemann. Der 33:24-Sieg gegen Bielefeld/Jöllenbeck war schön. "Aber wir dürfen ihn auf keinen Fall überbewerten", warnt Siggemann. Denn die Bielefelder gehören nicht zum Besten, das die Oberliga zu bieten hat. "Die werden es noch um einiges schwieriger haben als wir", sagt der Halterner Trainer. Der kommende Gegner aus Mennighüfen ist da schon ein ganz anderes Kaliber.

Siggemann hat das Auftaktspiel des VfL gegen Schalke bereits dreimal auf Video studiert. Er kam zum Schluss, "dass das ein körperlich sehr präsenter Gegner" ist. Mennighüffen spielt schon lange in der Oberliga, hat dementsprechend eine erfahrene Mannschaft. "Die haben schon einge Stärken", sagt Siggemann.

Des Gegners Schwächen machen Mut

Doch Angst hat der Trainer auch nicht. Schwächen habe er im Spiel des VfL genug gesehen. "Die behalte ich zwar lieber für mich, aber bespielen wir diese Schwächen, dann werden wir gewinnen", legt sich Siggemann fest. Doch dafür darf nicht viel Unerwartetes passieren. Das bedeutet: Weitere Ausfälle dürfen sich die HSC-Handballer nicht leisten.

Lediglich ein kleiner Kader steht dem Halterner Trainer am Sonntagabend zur Verfügung. Philipp Wolak hat erneut Knieprobleme und muss zum MRT. Nick Andersen laboriert noch immer an seiner Sehnenverletzung am Finger. Philipp Schrief hat Hüftprobleme und wird ausfallen. Hennig Schrief, der ab Oktober eh nicht mehr zum Kader des HSC gehören wird, ist im Urlaub.

"Es ist gerade mal der erste Spieltag vorbei und wir haben schon vier Ausfälle."
Gerard Siggemann, Trainer HSC Haltern

"Es ist gerade mal der erste Spieltag vorbei und wir haben schon vier Ausfälle", klagt Siggemann. Ob die Oberliga härter sei als die Verbandsliga? "Nein, das würde ich nicht sagen. Philipp Schriefs Hüftverletzung ist aus dem letzten Testspiel, Nick Andersen hat sich seine Verletzung auch in einem Test zugezogen und Philipp Wolak hat regelmäßg Knieprobleme durch seine Kreuzbandrisse", sagt Siggemann. Doch viel mehr Ausfälle darf sich der HSC nicht mehr erlauben.

Sonntag, 18 Uhr, D 32584 Löhne, An der Sporthalle, Handballkreis Bielefeld-Herford.

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