Mit dem 0:3 in Aachen kassiert der TuS Haltern die erste Saisonniederlage

Fußball: Regionalliga

Willkommen in der rauen Regionalliga-Wirklichkeit: Aufsteiger TuS Haltern hat nach seinem Blitzstart (zwei Spiele, zwei Siege) am Abend die erste Niederlage im neuen Fußball-Revier kassiert.

Aachen

von Christopher Kremer und Thomas Braucks

, 20.08.2019, 22:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mit dem 0:3 in Aachen kassiert der TuS Haltern die erste Saisonniederlage

Arda Nebi (r.) und der TuS Haltern kassierten die erste Saisonniederlage. © Holger Lindner

Das 0:3 (0:1) bei Alemannia Aachen vor 6300 Zuschauern war verdient. Die Vorzeichen: Trotz des miesen Starts der Alemannia (nur ein Punkt) – der Respekt vor der Aufgabe auf dem Tivoli war riesengroß beim TuS, wie Trainer Magnus Niemöller vor dem Spiel deutlich machte.

Im Vergleich zum 2:0-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorfs U23 nahm der TuS vier Wechsel vor: Wolters, Pöhlker, Opiola und der offensive Anan raus, dafür Forsmann, Diericks, Eisen und Schultze rein. Ein Signal für Stabilität und defensiven Halt gegen die Aachener Profis? Die Rechnung ging nicht auf.

Bors trifft zur Fürung für Aachen

Die erste Halbzeit: Gerade fünf Minuten war das Spiel auf dem Tivoli alt, da ließ sich der TuS übel auskontern. Nach einem Eckball für Haltern spielte die Alemannia über drei Stationen flott nach vorn, Angreifer David Bors vollendete – 1:0 (5). TuS-Torhüter Tim Oberwahrenbrock musste zum ersten Mal in dieser Saison hinter sich greifen.

Die Führung verdienten sich die Alemannen im Verlauf der ersten Halbzeit. Der TuS war nicht chancenlos. In der 9. Minute traf Nils Eisen mit einem Schuss das Außennetz. Mehr und bessere Möglichkeiten aber arbeiteten im Anschluss die Gastgeber heraus. So rettete Oberwahrenbrock bei einer Doppelchance gegen Bors und Rüter (14.). 7:1 für Aachen lautete die Torschussbilanz nach 45 Minuten – dank seines Torhüters ging der TuS aber nur mit einem 0:1-Rückstand in die Pause.

Die zweite Hälfte: Beide Mannschaft kamen unverändert aus der Kabine, besonders schwungvoll spielten sie zunächst aber nicht auf. Erst nach zehn Minuten sahen die Zuschauer die ersten Torszenen: Oberwahrenbrock klärte gegen Bors, auf der anderen Seite parierte Aachens Torhüter Cymer einen Schuss von Stefan Oerterer.

Zweite Nackenschlag für Haltern

Als TuS-Trainer Magnus Niemöller nach einer Stunde den ersten Wechsel vorbereitete, folgte der zweite Nackenschlag für Haltern: Andre Wallenborn nutzte die erste richtig gute Aachener Chance in der zweiten Halbzeit zum 2:0 (62.).

Im Anschluss brachte Trainer Niemöller Nico Wolters und Ilias Anan für Robin Schultze und Tim Forsmann. An der Statik des Spiels änderte das aber nicht viel. Die Gäste hatten in der Folge zwar mehr Ballbesitz, näherten sich auch dem Aachener Strafraum ein paar Mal an, eine klare Chance zum Anschluss spielte der TuS aber nicht heraus.

Gefährlicher wirkte die Alemannia. Und die machte in der 88. Minute den Deckel drauf: Steven Rakk verwertete ein Zuspiel von der linken Seite zum 3:0. Das war‘s.

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