Markus Schulte-Lünzum gewinnt Bronze bei der Deutschen Cross-Country Meisterschaft

Mountainbike

Der Halterner sicherte sich auf dem Mountainbike Rang Drei im nationalen Vergleich. Doch den Platz auf dem Treppchen musste er sich hart erkämpfen.

Haltern

, 25.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Markus Schulte-Lünzum gewinnt Bronze bei der Deutschen Cross-Country Meisterschaft

Markus Schulte-Lünzum sicherte sich Bronze bei der Deutschen Meisterschaft. © Werner Schulte-Lünzum

Als Markus Schulte-Lünzum nach rund einer Stunde und 20 Minuten das Ziel bei der Deutschen Meisterschaft erreichte, war der Halterner „super happy nach einem harten Rennen“. Soeben hatte er sich, mit rund 30 Sekunden Rückstand auf den Sieger Max Brandl, die Bronze-Medaille gesichert.

Vor drei Jahren wurde der Halterner in Wombach bereits einmal Deutscher Meister. Doch dieses Mal war die Ausgangslage offen. Gleich mehrere Fahrer kamen für das Podest in Frage. „Ich habe mich gut gefühlt, deswegen wollte ich auch vorne mitfahren“, erzählt der Halterner.

„Da kann ich nicht mitgehen“

Während des Rennens konnte sich Markus Schulte-Lünzum lange in der Spitzengruppe halten. „Dafür musste ich aber etwas über meinen Verhältnissen fahren“, sagt er. Als der spätere Sieger Max Brandl in der vierten Runde dann zur Tempoverschärfung ansetzte, war für den Halterner klar: „Da kann ich nicht mitgehen.“

Markus Schulte-Lünzum gewinnt Bronze bei der Deutschen Cross-Country Meisterschaft

Markus Schulte-Lünzum (re.) musste nur zwei Konkurrenten vorbeiziehen lassen. © Werner Schulte-Lünzum

Also versuchte er, an Ben Zwiehoff und Manuel Furmic, die hinter Brandl fuhren, dran zu bleiben. „Aber auch das hat mich einige Körner gekostet“, resümiert der Mountainbike-Fahrer. Also fuhr er auf Rang Vier mit einigen Metern Abstand in die letzte Runde.

„Alles oder nichts“ in der letzten Runde

Doch auch Furmic hatte offensichtlich Kräfte gelassen: Auf der letzten Runde musste er von Ben Zwiehoff abreißen lassen. Die Chance für Markus Schulte-Lünzum: „Ich habe mir gesagt: Alles oder nichts.“ So fuhr er Bronze hinter Brandl und Zwiehoff nach Hause.

Nach dem anstrengenden Rennen ist für den Halterner aber noch keine Pause in Sicht: „Ich habe jetzt ein relativ strammes Programm vor mir.“ Schon in zwei Wochen folgt der nächste Weltcup in Andorra, von dort geht es direkt weiter nach Frankreich. Dazwischen holt den Profi-Mountainbiker der ganz normale Alltag ein: Einige Klausuren an der Fern-Universität stehen ebenfalls bald auf dem Plan.

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