Manuel Andrick macht Schluss: Der TuS Sythen benötigt bald einen neuen Trainer

dzFußball

Die Mannschaft ist bereits informiert, auch der Vorstand des TuS Sythen weiß Bescheid. Für Trainer Manuel Andrick endet bald die Zeit als Spielertrainer bei seinem Heimatverein.

Sythen

, 17.12.2019, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf Rang zwei geht der TuS Sythen in der Kreisliga B in die Winterpause. Zwei Punkte fehlen den Sythenern auf den Tabellenführer ETuS Haltern. Die Halterner allerdings haben ein Spiel mehr auf dem Konto.

Die langfristige Zukunft allerdings müssen die Sythener ohne Spielertrainer Manuel Andrick planen. Denn der 32-Jährige wird den TuS Sythen im Sommer verlassen. Am Dienstag nach dem letzten Ligaspiel (2:1 gegen den TSV Marl-Hüls) informierte Andrick die Mannschaft. „Dem Verein habe ich schon ein paar Tage vorher Bescheid gesagt“, erklärt der Trainer.

„Das ist sehr viel an Aufwand“

Seit anderthalb Jahren betreibe er einen hohen fahrerischen Aufwand, sagt Andrick. „Das habe ich natürlich auch gerne gemacht“, erklärt er. Doch die 50 Kilometer pro Strecke aus Münster zum Training nach Sythen seien schon enorm.

Sein Co-Trainer Dennis Schulz kann Andricks Entscheidung „voll verstehen“, sagt er. „Das ist sehr viel an Aufwand.“ Er selbst befinde sich mit dem Verein mit Blick auf die Zukunft in Gesprächen. „Manu hat früh Bescheid gesagt“, erklärt Schulz.

„Ich habe den Verein früh informiert, dass ich mit dem Gedanken spiele“, erklärt Manuel Andrick. So habe er mit offenen Karten gespielt.

Nach Informationen der Westfälischen Nachrichten ist Andrick als Nachfolger von Sebastian Hänsel beim Fußball-Landesligisten BSV Roxel im Gespräch - allerdings ab Sommer. „Die Gespräche laufen. Eigentlich wollte ich diese Frage bis Weihnachten beantworten. Das wird aber wohl eng“, sagte Aljoscha Groß, Sportlicher Leiter des BSV, der Zeitung.

„Befinden uns in Gesprächen“

„Wir befinden uns aktuell in Gesprächen“, bestätigt Manuel Andrick. Auch wenn es sein Plan war, irgendwann nach Roxel zurückzukehren, sei noch keine Entscheidung gefallen. Von 2012 bis 2018 spielte der 32-Jährige für den BSV, davon einige Jahre als Kapitän. Sollte er zum Klub aus Münster zurückkehren, dann nur als Trainer oder im Trainerteam. „Als Spielertainer definitiv nicht“, sagt Andrick.

Doch bis dahin steht für Andrick und den TuS Sythen noch der Rest der Rückrunde der Saison 2019/20 auf dem Programm. Läuft es weiter so erfolgreich für den TuS Sythen, könnte sich Andrick mit dem Aufstieg verabschieden. „Ich denke schon, dass wir seine positive Entwicklung in Sythen hingelegt haben“, erklärt Andrick. In gewisser Art tue es ihm auch leid um die Mannschaft. „Die Entwicklung hätte ich auch gerne weiter begleitet“, sagt er.

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