LSV gegen VfB Hüls: „So ein Nachbarschaftsduell ist immer interessant“

dzFußball: Bezirksliga

Der SV Lippramsdorf will die nächsten drei Punkte. Gegen den VfB Hüls hat Trainer Thomas Bartke wieder mehr Optionen zur Verfügung. Die Gäste hatten derweil zuletzt ziemlich viel Pech.

Lippramsdorf

, 25.09.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach dem 3:1 gegen den SC Hassel möchte der SV Lippramsdorf am kommenden Sonntag gegen den VfB Hüls nachlegen. Während der LSV mit sechs Punkten nach drei Spielen auf dem fünften Platz steht, rangieren die Gäste aus Marl auf einem Abstiegsplatz - dank zwei bitterer Niederlagen.

Der VfB hat einen kleinen Umbruch hinter sich. Genauso wie in Lippramsdorf, wo Thomas Bartke das Traineramt im Sommer übernahm, gibt es auch bei Hüls seit einiger Zeit neue Gesichter an der Seitenlinie. Und davon sogar gleich drei. Elvir Saracevic, Marco Jedlicka und Werner Platzer bilden zu dritt das Trainergespann des Bezirksligisten, der „einen reizvollen Namen“ hat, wie Bartke sagt.

Mehrere LSV-Spieler sind wieder fit

Zwar gebe es nicht mehr die großen Namen wie früher bei den Marlern, dennoch erwarte er ein spannendes Spiel. „So ein Nachbarschaftsduell ist ja immer ganz interessant“, sagt er. Die Mannschaft des VfB besteht größtenteils aus jungen Spielern, die bislang etwas Pech in der Liga hatten. Erst in der 94. Minute kassierte das Team am ersten Spieltag das 0:1 gegen den FC Marl. Ein bisschen früher, aber dennoch kurz vor Schluss, erzielte der SV Gelsenkirchen-Hessler das 5:4 am zweiten Spieltag. Mit einem Punkt steht Hüls nun auf dem 13. Platz.

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Währenddessen haben die Lippramsdorfer zuletzt zwar gewonnen, aber spielerisch nicht wirklich überzeugt. Gegen Hassel habe seine Mannschaft nicht das gezeigt, „was wir eigentlich können“, erklärt Thomas Bartke, der wieder einige Optionen mehr als zuletzt zur Verfügung haben wird. Die beiden gegen Hassel schon zur Halbzeit ausgewechselten Tim Vierhaus und Constantin Dewert sind wieder einsatzbereit und fit. Robin Joemann trainiert auch wieder voll mit. „Ich hoffe, dass er einsatzfähig ist“, so sein Trainer. Ertugay Misirci sei hingegen noch nicht wieder bei 100 Prozent. Ob er am Sonntag dabei sein wird, ist noch fraglich.

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