"Liste in Ruhe abarbeiten"

Haltern Handball-Oberligist HSC Haltern/Sythen fing sich gegen Bielefeld/Jöllenbeck eine 22:47-Niederlage ein. Sportredakteur Wilfried Dreßler sprach mit Trainer Kay Sparenberg.

31.10.2007, 16:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wie gehen Sie mit solch einer Klatsche um?

Sparenberg: Grundsätzlich müssen wir dieses Spiel abhaken und nach vorne schauen. Jeder, der dieses Spiel sah, durfte feststellen, dass wir in allen Belangen unterlegen waren. Jöllenbeck zeigte sich in vielen Situationen spielwitziger, handlungsschneller und stärker im Kleingruppenspiel. Zudem waren uns die Einzelspieler hinsichtlich Athletik, Technik und vom Wurfrepertoire um einiges voraus. Dass wir aber mit einem der drei Spitzenteams mithalten können, wäre mit unseren Möglichkeiten sicherlich vermessen.

Das Halterner Publikum war sehr enttäuscht.

Sparenberg : Dass wir uns in eigener Halle so vorführen lassen, ist nicht in Ordnung. Da muss die Mannschaft mehr kämpfen und versuchen, sich aggressiver gegen ein drohendes Debakel zu stemmen. Gerade einige Leistungsträger sind ihrer Funktion nicht gerecht geworden, haben sich früh hängen lassen.

Wie kriegen Sie die Mannschaft für das Spiel am Samstag in Volmetal wieder hin?

Sparenberg: Wir werden in Ruhe die Dinge abarbeiten, die seit Wochen auf unserer Liste stehen und uns dabei gezielt verbessern. Wichtig ist, dass die Spieler sehr viel disziplinierter auftreten - das Handballspielen haben sie sicherlich nicht verlernt.

Was erwarten Sie aus den nächsten Spielen gegen die direkte Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt?

Sparenberg: Wir haben gezeigt, dass wir gegen Mannschaften aus dem Mittelfeld nur knapp unterlegen sind. Oftmals fehlte nur der kleine Tick, in wichtigen Situationen die richtige Entscheidung zu treffen, manchmal auch nur ein bisschen Glück. Die nächsten Spieltage werden zeigen, wie gut wir wirklich sind.

Alexander Schriewer war mit fünf Treffern bester HSC-Schütze gegen solch einen starken Gegner. War das der Durchbruch des Youngsters?

Sparenberg: Alexander hat ein gutes Spiel gezeigt. Wenn er das weiter stabilisieren kann, werden wir noch sehr viel Freude an ihm haben.

Was erwarten Sie von ihrem Team in Volmetal?

Sparenberg: Mit Volmetal kommt für uns der Auftakt von vier wichtigen Spielen, in denen wir auf jeden Fall gleichwertig sind. Ich erwarte ein deutlich anderes Auftreten, da uns der Wind mächtig ins Gesicht wehen wird.

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