32 Tore in einer Saison: Lippramsdorf holt torgefährlichen Ex-Lavesumer

dzFußball: Bezirksliga

Die Lippramsdorfer haben sich mit einem Kreisliga-A-Stürmer verstärkt. 32 Tore hat der Neue in der Saison 2018/19 geschossen. Schon mehrmals hatte der LSV versucht, ihn zu verpflichten.

Lippramsdorf

, 28.07.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der SV Lippramsdorf hat sich mit einem torgefährlichen Spieler verstärkt, der in der Saison 2018/19 in der Kreisliga A stolze 32 Treffer erzielte und sein Team fast in die Bezirksliga schoss. Seine alte Mannschaft spielt noch immer in der Kreisliga, der Stürmer hat nun aber den Sprung in die Bezirksliga geschafft - obwohl er in der vergangenen Spielzeit verletzungsbedingt so gut wie gar nicht zum Einsatz gekommen ist.

Schon seit Anfang Juli trainiert Nicolas Grewe beim SV Lippramsdorf mit. Seine Zusage für die kommende Spielzeit konnte er arbeitsbedingt allerdings erst jetzt geben. Umso größer ist die Freude beim LSV, dass es nun geklappt hat. Das liegt auch daran, dass die Lippramsdorfer sich schon länger um ihn bemüht haben. „Letztes Jahr wollten wir ihn schon holen, da hatte er uns aber abgesagt“, erzählt Christian Brink, Fußballabteilungsleiter des LSV.

LSV-Neuzugang Nicolas Grewe „ist ein relativ schneller Stürmer“

Da hatte Grewe gerade seine erste Saison bei BW Wulfen bestritten, nachdem er zuvor für BW Lavesum 20 Treffer markiert hatte. 32 Tore erzielte er dann in der Kreisliga A, am Ende der Spielzeit stand der Bezirksliga-Absteiger auf dem zweiten Platz. Der Wiederaufstieg wurde nur knapp verpasst. „Da ist er gut eingeschlagen“, sagt Christian Brink. Im vergangenen Winter gab es dann erneut Kontakt zum Spieler, doch da war dieser schon länger verletzt.

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Anfang September „hat es im rechten Knie geknackt“, erzählte Nicolas Grewe damals. Beim Spiel gegen Marl-Hamm zog er sich einen Knorpelschaden zu, fiel lange aus und musste sogar operiert werden. „Damit hatte er lange zu kämpfen“, erklärt Christian Brink. Zum Saisonendspurt wäre Grewe wieder fit gewesen, doch Corona machte ihm einen Strich durch die Rechnung und verhinderte einen weiteren Einsatz für Wulfen. Dadurch kam es auch nicht zu einem Winter-Wechsel nach Lippramsdorf.

Nicolas Grewe (r.) schließt sich dem SV Lippramsdorf an.

Nicolas Grewe (r.) schließt sich dem SV Lippramsdorf an. © Archiv

„Wir sind froh, dass er uns diesmal zugesagt hat“, sagt Brink nun. Nicolas Grewe könnte vor allem den in der vergangenen Spielzeit oft angeschlagenen Henrik Kleinefeld entlasten - „oder vielleicht ein bisschen Druck ausüben“. Beide Angreifer ähneln sich. „Nicolas ist ein relativ schneller Stürmer, den kannst du gut lang schicken“, erklärt der LSV-Abteilungsleiter.

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Auch Kleinefeld wurde in der Vergangenheit regelmäßig mit langen Bällen vor das gegnerische Tor geschickt. „Und er hat auch einen guten Torinstinkt wie Henrik“, ergänz Christian Brink. Den kann er von nun an auch endlich in der Bezirksliga zeigen, nachdem der Aufstieg mit Wulfen vor einem Jahr nicht gelang.

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