Leichtathletik: Erfolgreicher Auftritt - auch ohne echten Erfolg

SYTHEN/BERLIN Zufrieden lässt Christoph Große-Gehling Berlin hinter sich. Als er gestern Abend in den Zug stieg, um die Hauptstadt zu verlassen, blickte er auf ein erfolgreiches Wochenende bei der Jugend-DM der Leichtathleten zurück - wenngleich der große Erfolg ausgeblieben war.

von Von Dominik Möller

, 20.07.2008, 19:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beeindruckt vom Wochenende in Berlin: Christoph Große-Gehling.

Beeindruckt vom Wochenende in Berlin: Christoph Große-Gehling.

Er stand im Vorlauf der 4x100 m-Staffel - als zweiter Läufer. Zusammen mit den Staffelkollegen Felix Fischer (Sythen), Christoph Vennemann und Fabian Holtmann (beide SuS Olfen) lief er im zweiten Vorlauf auf Rang sieben. Die Zeit: 45,15 Sekunden. "Vollkommen okay", sagt Große-Gehling - für einen Platz im Finale hat es nicht gereicht. "Da haben wir uns im Vorfeld aber auch keinen Illusionen hingegeben", sagt der 18-Jährige.

Trotz des verpassten Finales: es war ein spannendes, aufregendes Wochenende für Christoph Große-Gehling. "Der Weg durch die Katakomben des Olympiastadions, unfassbar", sagt er.Gänsehaut beim Einmarsch

Er habe schon ein wenig Gänsehaut gekriegt, als er aus dem Tunnel ins Stadion kam, sich umblickte und wusste: "Gleich laufe ich." "Über die blaue Bahn zu laufen, war schon etwas Besonderes", sagt Große-Geling - und mit dem abgelieferten Lauf könne man auch zufrieden sein. Auch ohne Triumph.   "Wir sind ein okayes Rennen gelaufen", sagt er. Und wenn man bedenkt, dass es nur die B-Variante der Staffel war - Niklas Fröhlich (Olfen) war nach dem Finale über 400 m platt -, sind Vorwürfe fehl am Platz.

Felix Fischer, der bereits am Freitagabend über 400 m Hürden am Start war, verpasste das Finale ebenfalls. Im zweiten Vorlauf wurde er Sechster, kam nach 57,50 Sekunden ins Ziel. In der 4x100 m-Staffel war Felix Startläufer, übergab den Staffelstab an seinen Teamkollegen Christoph. "Die Wechsel waren ordentlich", sagt Große-Gehling. Er ist zufrieden, das merkt man. Er ist fasziniert vom Event im Olympiastadion - auch das merkt man ihm an.Von Berlin in den Urlaub

Nach ihrem Berlin-Auftritt genoss Janina Becker noch einen Tag die Hauptstadt, bevor's weiter ging. In den Urlaub. Janina belegte mit der 4x100 m-Staffel der weiblichen A-Jugend den sechsten Vorlaufplatz (50,46 Sekunden).

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