„Lebe für den Fußball und den Verein“: Kownatka ist gerne der Interimstrainer in Lavesum

dzFußball: Kreisliga B

Jan-Nick Erbeck hat den Verein verlassen, Michael Ecker steht in den Startlöchern. Und dazwischen? Kann sich die DJK BW Lavesum auf Trainer Rene Kownatka verlassen.

Lavesum

, 23.10.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Jan-Nick Erbeck ist seit der vergangenen Woche kein Trainer mehr in Lavesum. Sein Nachfolger Michael Ecker steht schon fest, doch der Trainer übernimmt das Team in der Fußball-Kreisliga-B erst ab dem 4. November. Und in der Zwischenzeit? Da steht Rene Kownatka an der Linie. Eigentlich trainiert er die B-Jugend und die zweite Mannschaft. Zudem leitet der Trainer alle 14 Tage eine Fußball-AG in der Lavesumer Grundschule. Doch den Verein in dieser Situation zu unterstützen, ist für den 51-Jährigen eine Ehrensache: „Ich lebe für den Fußball und den Verein“, sagt er.

Sein Debüt an der Seitenlinie endete aber nicht mit dem erhofften Ergebnis. Lavesum verlor am Sonntag mit 0:2 gegen die SG Coesfeld II. „Wir haben eine gute Leistung gezeigt, es hat nur das Spielglück gefehlt“, sagt Kownatka.

„Das kommt mir sehr entgegen“

Zuvor stand er schon 90 Minuten bei der Zweitvertretung am Spielfeldrand - 4:2 gegen Hausdülmen III. Immerhin auch ein Heimspiel. Und eigentlich wäre da auch noch ein Spiel mit seiner B-Jugend gewesen. Doch in den Ferien hat das Team spielfrei. „Das kommt mit sehr entgegen“, sagt er und lacht.

Für zwei Spiele übernimmt der Inhaber der C-Lizenz die Kreisliga-B-Fußballer. „Dass ich eine Interimslösung bin, ist für mich voll in Ordnung“, erklärt er. „Ich habe da keine Neidgedanken und bin nur eingesprungen, weil mich der Verein gebeten hat.“ Mit seinem Nachfolger Ecker sei er in einem engen Austausch. „Der Vorstand hat mit Michael meines Erachtens die richtige Entscheidung getroffen“, sagt Kownatka. „Ich spreche mich mit ihm ab, aber das Training leite ich für diese paar Einheiten.“

Und ab dem 4. November? Danach „bleibe ich bei der zweiten Mannschaft“, sagt er. „Ich habe da ein Versprechen abgegeben und das will ich auch halten.“

„Für den Verein immer“

In der Zukunft könne er sich durchaus vorstellen, auch die erste Mannschaft zu betreuen. „Für den Verein immer“, erklärt er. „Wenn es Probleme gibt, dann bin ich natürlich da.“ Durch Zufall sei er damals in den Verein gerutscht. „Meine Frau ist gebürtige Lavesumerin“, sagt er.

1992 trainierte er seine erste Mannschaft, die jetzige B-Jugend betreut er seit ungefähr acht Jahren. Im kommenden Jahr will er die B-Lizenz angehen. „Der Verein hat viele Jahr ganz viel für mich getan. Jetzt ist es an der Zeit, dass ich dem Verein etwas zurückgebe“, sagt Kownatka.

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