Kilometer für den guten Zweck: Halterner liefen beim 24-Stunden-Lauf mit

dz24-Stunden-Lauf

Unter normalen Bedingungen konnte der Rekener 24-Stunden-Lauf diesmal nicht stattfinden. Doch es wurde eine Lösung gefunden - sehr zur Freude vieler Halterner, die ebenfalls mitliefen.

Haltern

, 15.09.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der für den 11. und 12. September geplante 10. Rekener 24-Stunden-Lauf musste in diesem Jahr wegen den strengen Corona-Vorgaben abgesagt werden. Doch die Veranstalter haben mit einer „virtuellen“ Version eine kreative Ersatzlösung gefunden. So konnten die Teilnehmer statt an gewohnter Stelle am Rekener Gevelsberg am Wochenende praktisch überall laufen und ihre Strecken über eine App erfassen und melden.

Mit dabei waren auch die Halterner Vereine „Team Bauch und Hüfte“ und „Spiridon Haltern“. Sie sind mit insgesamt 61 Aktiven zusammen rund 1.400 Kilometer für die karitative Veranstaltung zu Gunsten des Deutschen Kinderhospizvereines e.V. gelaufen.

Das "Team Bauch und Hüfte" machte beim virtuellen Rekener 24-Stunden-Lauf mit.

Das "Team Bauch und Hüfte" machte beim virtuellen Rekener 24-Stunden-Lauf mit. © Horst Lehr

Für einen Zwischenstopp hatte Maike Berse zusammen mit einigen Aktiven zum Start am Freitagnachmittag einen Verpflegungsstand am Wanderparkplatz 32, Stockwieser Damm aufgebaut. Dort lagen kleine Trinkflaschen und einzeln verpackte Snacks zur Stärkung für die 35 teilnehmenden Läufer bereit. Lauftrainer Christian Gouders hatte eine Strecke von rund 2,7 Kilometer am Halterner Stausee markiert, die in der Länge in etwa mit der ursprünglichen Rekener Strecke vergleichbar war. „Ohne Corona wären wir dort als Gruppe gestartet sagte er“.

Zwei Frauen liefen jeweils 100 Kilometer

Berse überraschte ihre Läufer zusätzlich am Samstagmorgen noch mit einem sehr speziellen Lauf in den Sonnenaufgang der um 7.02 Uhr gestartet wurde. Sie freute sich am Ende über 588 gelaufene Kilometer: „Es ist einfach schön, gemeinsam für so einen guten Zweck zu laufen.“

Markus Heier, Vorsitzender vom „Team Bauch und Hüfte“, hielt während der gesamten Veranstaltung die Stellung in der vereinseigenen „Beachbox“ am Nordstrand des Halterner Seebads. Dort konnten sich die 26 aktiv teilnehmenden Laufsportler des Vereins zwischendurch immer wieder verpflegen oder ausruhen. Gestartet wurde einzeln oder in kleinen Gruppen zu individuell zusammen gestellten Laufrouten.

Auch die Läufer von "Spiridon Haltern" liefen für den guten Zweck.

Auch die Läufer von "Spiridon Haltern" liefen für den guten Zweck. © Horst Lehr

So lief zum Beispiel Petra Kampf durch die Heide und Claudia Zihls startete im Westuferpark zu einer Runde um die Halterner Stauseen. Zwei Frauen haben die Spitzenleistung von 100 Kilometer Wegstrecke geschafft und am späten Freitagabend starteten zwölf „Unverzagte“ um 23.00 Uhr sogar noch zu einem „Nachtwalk“. Heier sagte am Ende auch ein wenig stolz: „Während der gesamten 24 Stunden war von unseren Teilnehmern immer mindestens einer abwechselnd unterwegs. So kamen 789 Kilometer zusammen.“

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