Klare Favoritenrolle: Hullern empfängt Oberligist TuS Haltern im Pokal

dzFußball: Kreispokal

Die zweite Runde des Kreispokals klingt wie eine klare Angelegenheit. Der SV Hullern empfängt den Oberligisten TuS Haltern. Beide Trainer erklären, was sie von ihren Mannschaften erwarten.

von Pascal Albert, Lukas Runde

Haltern, Hullern

, 02.09.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Spaß haben und das Spiel genießen“, lautet die Devise des SV Hullern, der am Donnerstagabend den großen Favoriten TuS Haltern am See in der ersten Runde des Kreispokals empfängt (Anstoß: 19.30 Uhr, Hauptstraße). Das Team um Trainer Christoph Bafs-Dudzik sieht das Pokalspiel als Bonus. TuS-Trainer Timo Ostdorf will von seiner Mannschaft vor allem eines sehen.

Personell kann der SV Hullern aus den Vollen schöpfen. Alle Spieler sind fit und freuen sich auf das ungleiche Duell. „Wann bekommt man schon mal die Chance, gegen eine Mannschaft zu spielen, die sechs Ligen höher spielt? Das ist für manche Jungs mit Sicherheit eines der Highlights ihrer Fußballkarriere“, so Hullerns Trainer Bafs-Dudzik.

Ostdorf will vielen jungen Spielern weitere Spielminuten geben

Er selbst sieht den TuS Haltern am See als Wundertüte und klaren Favoriten, egal ob dieser mit der ersten, der zweiten oder einem Mix aus beiden Mannschaften am Donnerstag antreten sollte. Wichtig ist für ihn, dass die Jungs das Spiel genießen und das sich keiner verletzt. Denn bereits am Sonntag (6. September) beginnt für den SV Hullern die neue Saison mit dem ersten Meisterschaftsspiel bei Schwarz-Weiss Meckinghoven III, während der TuS erst eine Woche später in den Ligabetrieb einsteigt.

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Timo Ostdorf freut sich auf das nächste Pokalspiel, nachdem er genau eine Woche zuvor mit seiner Mannschaft noch das Halbfinale des Pokals der vergangenen Saison gewinnen konnte und das Finale am vergangenen Sonntag vonseiten des SV Schermbeck abgesagt werden musste. „Viele junge Leute werden spielen“, kündigt er bereits an.

„Erst mal geht es darum, den jungen Spielern weitere Minuten zu geben“, sagt er. „Dann geht es vor allem darum, das Spiel seriös anzugehen und zu Ende zu spielen.“ Er wollte mit seinem Team 90 Minuten „unser Ding durchziehen“ - wie in jedem anderen Spiel auch, unabhängig vom Gegner und dem Ergebnis.

Fehlen werden ihm auf jeden Fall die Neuzugänge Max Michalak und Nico Pulver sowie Andre Anhuth, die alle angeschlagen, aber nicht schlimmer verletzt sind. Das Spiel gegen Hullern, so Timo Ostdorf, werde zudem noch kein Fingerzeig dafür sein, was am Wochenende passieren wird, also wer beim Ligastart des Team B und wer beim Testspiel des Team A spielen wird.

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