HSC-Trainer Siggemann kann gegen Ferndorf aus dem Vollen schöpfen

dzHandball Oberliga

Die Handballer des HSC Haltern-Sythen steigen am Sonntag wieder in den Ligabetrieb ein. Die Mannschaft ist bei der Zweitvertretung des TuS Ferndorf im Einsatz. Ein Rückkehrer ist im Kader.

Haltern

, 17.01.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Elf Punkte haben die Handballer des HSC Haltern-Sythen bisher in der Oberliga-Saison geholt. Eine Bilanz, die sich als Aufsteiger mehr als sehen lassen kann. Zumal die Hinrunde noch gar nicht beendet ist. Im letzten Spiel der Hinrunde ist das Team von Trainer Gerard Siggemann am Sonntag (19. Januar) um 17 Uhr bei TuS Ferndorf II gefordert.

Ferndorf hatte bereits am vergangenen Wochenende das erste Meisterschaftsspiel nach der Winterpause. Gegen den FC Schalke 04 musste sich die Mannschaft mit 26:28 geschlagen geben. Da der HSC spielfrei hatte, nutzte Coach Siggemann die Gelegenheit, um den kommenden Gegner zu beobachten. „Zwischenzeitlich hatte Ferndorf sieben Punkte Rückstand im Spiel. Zum Schluss wurde es dann aber noch relativ eng. Wir wissen, was uns am Sonntag erwartet“, so Siggemann.

Eine Wundertüte

Die Reserve des Zweitligisten sei „eine Wundertüte“. In der Tabelle steht der Gegner nach 12 Partien mit neun Punkten auf Platz neun, also hinter den Halternern. „Aber ihre Spiele haben sie meistens nur knapp verloren“, warnt Siggemann. Auf einige Spieler beim Gegner müsse man besonders aufpassen. Als Beispiel nennt er Kai Ronge, den linken Rückraumspieler des TuS Ferndorf II.

Jetzt lesen

Möglich sei auch, dass die Reserve der Ferndorfer am Sonntag Unterstützung durch Spieler aus der ersten Mannschaft erhalten wird. „Man weiß das nie so genau, aber ich mache mir da auch keine großen Sorgen“, so Siggemann. Er selbst blickt zuversichtlich auf die bevorstehende Partie. „Wir haben gut trainiert und werden gut vorbereitet ins Spiel gehen.“

Personell kann der HSC-Coach aus dem Vollen schöpfen. Niemand ist angeschlagen oder verletzt. Siggemann musste daher sogar zwei Spieler aus dem Aufgebot streichen. „Eine Entscheidung, die man nicht gerne trifft“, gibt er zu.

Strotmann im Kader

Tim Strotmann, der in der Winterpause zum HSC zurückgekehrt ist, wird am Sonntag dabei sein. Schon beim Trainingsauftakt war der Student der Volkswirtschaftslehre, der aus Berlin zurückgekehrt ist, dabei und nahm mit den Oberliga-Handballern an einem Turnier in Havixbeck teil. „Ich bin mittlerweile hier in Haltern verwurzelt“, sagte er über seine Rückkehr. „Und ich möchte noch einmal die Oberliga auskosten.“

Rückraumspieler Jan-Bernd Kruth freut sich über den Rückkehrer. „Tim ist sicher nochmal eine Verstärkung für uns. Er wird uns weiterhelfen.“ Für den Auftakt gegen Ferndorf fordert der Rückraumspieler volle Konzentration. „Wir müssen gleich hellwach sein und unsere beste Leistung abrufen, aber ich bin optimistisch.“

Die Verbandsliga-Damen des HSC Haltern-Sythen treffen am Sonntag (19. Januar) um 17:15 Uhr auf Borussia Dortmund III. Nach zuletzt drei Siegen in Serie will das Team von Trainer Andreas Stolz erneut punkten. Das Hinspiel gegen den BVB ging knapp verloren. „Wir haben also noch eine Rechnung offen“, sagt Stolz. Einfach wird die Aufgabe dabei sicher nicht. Die Dortmunder stehen auf Platz vier der Tabelle. Die HSC-Damen sind Vorletzter, haben sich zuletzt aber auch als Favoritenschreck gezeigt.
Lesen Sie jetzt