Haltern empfängt Schermbeck: Seit der Hinspielniederlage beim SVS ist der TuS ungeschlagen

dzFußball: Oberliga

Sieben Monate ist die letzte Niederlage des TuS Haltern in der Oberliga nun her. Das 0:1 ist laut Lars Pöhlker aber abgehakt. Am Sonntag empfängt der TuS den SV Schermbeck zum Rückspiel.

Haltern

, 21.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Die vorerst letzte Niederlage der Saison kassierte der TuS Haltern mit 0:1 beim SV Schermbeck im Hinspiel. „Natürlich hat uns das damals geärgert, weil wir verloren hatten“, sagt Niemöller. „Dass wir allerdings danach in der Liga sieben Monate ohne Niederlage geblieben sind, ist herausragend gut.“

Oberliga

TuS Haltern - SV Schermbeck

Montag, 15 Uhr, Lippspieker

In der Rückschau sei es für Niemöller im Hinspiel ein klassisches Derby gewesen. „Beide Mannschaften haben alles versucht. Das es da gerne mal knallt und kracht, das ist so“, erklärt Halterns Trainer. Dementsprechend sei es für ihn keine Herangehensweise, vor dem Rückspiel noch einmal auf das 0:1 hinzuweisen.

Und auch für Lars Pöhlker ist das Spiel abgehakt. Damals riss er sich nach acht Minuten die Außenbänder und mussten zehn Wochen pausieren. Er war in einem Loch im Rasen hängen geblieben. „Da konnte der Gegner ja nix für“, sagt er. Da der schlechte Platz schuld gewesen sei, „denke ich da gar nicht mehr drüber nach.“ Nach der Niederlage starteten die Halterner eine Serie. Sieben Monate verlor der TuS in der Oberliga kein Spiel. „Mit so einer Serie hatte ich auf keinen Fall gerechnet“, sagt Pöhlker.

„Müssen mit dem Punkt zufrieden sein“

Für ihn und die Halterner ist es das dritte Spiel der englischen Woche. „Mit Blick auf das Gesamtpaket, also ein 1:1 bei 89 Minuten Unterzahl, müssen wir mit dem Punkt in Erndtebrück zufrieden sein. Insgesamt haben wir einen Punkt gegenüber dem ASC gewonnen“, erklärt Pöhlker. „Wir haben mit einer überragenden Mentalität einen Punkt erkämpft“, sagt sein Trainer Magnus Niemöller. Durch die weite Anreise unter der Woche musste die Spieltagsbesprechung der Halterner im Bus auf der Hinfahrt stattfinden.

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Die Schermbecker waren am Donnerstagabend gegen die U23 des FC Schalke 04, laut SVS-Trainer Thomas Falkowski das „Nonplusultra der Liga“, im Einsatz und feierten einen überraschenden 2:1-Erfolg. Der Spitzenreiter der Liga musste seine Aufstiegsparty dadurch verschieben.

Doch die Freude der Schermbecker über das 2:1 wurde durch die Gelb-Rote Karte gegen Marek Klimczok getrübt. Aufgrund der vielen Verletzten stellt sich für Thomas Falkowski nun kaum mehr die Frage, wen er aufstellt, denn neben Torwart Tim Krückemeier hat er nur noch drei Oberliga-Spieler, die er für Klimczok einsetzen kann. Keiner davon kommt für Klimczoks Position infrage. Falkowski sagt: „Da muss ich eben an der Taktik basteln, aber es ist wirklich keine schöne Situation.“

Kallenbach nach der Roten Karte gesperrt

„Schermbeck weiß genau, wie man so ein Derby spielen muss“, sagt Halterns Trainer Magnus Niemöller. Dem Team und Trainer Falkowski attestierte er einen „Riesen-Job. Die meisten vergessen, dass Schermbeck ein Aufsteiger ist“.

Mit welchem Personal die Halterner in das Duell gehen am Montag, das wusste Niemöller noch nicht genau. Stephan Tantow und Lukas Diericks fehlen verletzt. Tim Kallenbach ist nach seiner Roten Karte im Spiel in Erndtebrück gesperrt. „Beim Rest müssen wir sehr viel puzzeln“, erklärt er. Denn Torhüter Rafael Hester ging angeschlagen aus dem Spiel am Mittwochabend, wie auch Deniz Batman, Bennet Eickhoff und Tim Forsmann. „Wir müssen am Montag gucken, wer spielen kann“, sagt Halterns Trainer.

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