Fußball: Strickling ist Sythens Mann für alle Fälle

SYTHEN Bei schönstem Sommerwetter hat der TuS Sythen am Samstag als erster Halterner Fußballverein zum Trainingsauftakt gebeten. Vorrangig war‘s ein „Kennenlern-Training“ – Alt und Neu sollten sich beschnuppern und kennenlernen, bevor es ab Sonntag mit dem ersten Waldlauf in die Vollen ging.

06.07.2008, 18:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Maik Strickling (o.li.) begrüßte die Neuzugänge am Samstag.

Maik Strickling (o.li.) begrüßte die Neuzugänge am Samstag.

Dabei konnte die sportliche Leitung der Sythener, Fußballabteilungsleiter Volker Erdbrügge, und der sportliche Leiter Werner Schulte, nicht ohne Stolz verkünden: „Trotz unseres unglücklichen Abstiegs in der letzten Saison in die C-Liga ist der Kader zusammengeblieben und wir haben keine Abgänge zu verzeichnen. Wir konnten uns sogar weiter verstärken.“

Gerade diese Tatsache nährt auch die Sythener Zielsetzung, die für die erste Mannschaft klar umrissen ist: „Aufstieg“ – alles andere wäre eine Entäuschung am Brinkweg.

"Verlorener Sohn"

Die gleiche Zielsetzung gibt auch der „verlorene Sohn“ der Sythener, Spielertrainer Maik Strickling, aus. Der bald 32-Jährige hofft dabei natürlich auf die Unterstützung seines ca. 40 Mann starken Kaders, von dem sich beim Traininsauftakt fast 30 Spieler auf dem Sythener Kunstrasen einfanden. Dabei musste Strickling aufgrund der Ferien- und Urlaubszeit sogar noch auf einige gestandene Sythener und Neuzugänge beim Trainingsauftakt verzichten. Nach seiner Zeit in der Jugend des TuS Sythen und dann beim VfB Hüls (Jugend) verschlug es den Reisekaufmann zur TSG Dülmen, wiederum zum VfB Hüls und dann nach Viktoria Heiden (2 Jahre), um jetzt in Sythen mit seinem Heimatverein den Aufstieg ins Visier zu nehmen.

Auf die Frage, wo er im Sythener Team seine Position bzw. Aufgabe sieht, kam eine klare Antwort: „Da, wo ich am meisten gebraucht werde.“ Bei dem am kommenden Wochenende stattfindenden Vorbereitungsturnier in Sythen werden dann sicherlich schon die ersten Weichen in Richtung Kader der ersten und zweiten Mannschaft gestellt – und die nächsten Herausforderungen warten bereits.

Lesen Sie jetzt