Fußball: Lavesumer Achtungserfolg

LAVESUM Die A-Liga-Kicker der DJK BW Lavesum haben sich gegen den NRW-Ligisten VfB Hüls gut verkauft. Zwar zog das Team von Coach Michael Ecker beim 1:2 (1:1) den Kürzeren – dass die Niederlage gegen den haushohen Favoriten allerdings so knapp ausfällt, davon war nicht auszugehen.

16.07.2008, 15:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lavesums Keeper Carsten Lüth (li.) wehrt einenw eiteren VfB-Angriff ab.

Lavesums Keeper Carsten Lüth (li.) wehrt einenw eiteren VfB-Angriff ab.

Nach etwa 20 Minuten war es dann soweit. Das erste Tor. Nach einem Freistoß sprang ein Hülser höher als alle Lavesumer und nickte zum verdienten 1:0 ein. Die VfB-Freude hielt indes nur kurz. Nach einem Kopfballduell im Hülser-Strafraum ging Tim Peters zu Boden – der Unparteiische zeigte auf den Punkt. Elfmeter. Timo Meusener ließ sich die große Chance nicht nehmen, verwandelte sicher. Dass die Gastgeber vor der Pause nicht sogar noch in Führung gingen, hat die Täuber-Elf ihrem Keeper zu verdanken. Er vereitelte eine Großchance von Christian Gerding, der sich auf der linken Seite durchgesetzt hatte und stramm auf das Tor zog. „Natürlich hatte der VfB mehr vom Spiel. Schön wäre die Führung trotzdem gewesen“, sagt Ecker. Nach dem Seitenwechsel zahlte sich die personelle Überlegenheit der Gäste aus. Täuber, der 22 Mann an Bord hatte, wechselte fleißig. „Die Beine waren schwer – auf beiden Seiten. Hüls konnte es aber besser auffangen“, so Ecker.

Die Lavesumer kämpften gegen den übermächtigen Gegner. Vor allem in puncto Leidenschaft und Teamgeist punktete die Ecker-Elf. „Das war schon toll mit anzusehen“, so der BW-Coach. Dass die Hülser am Ende als Sieger vom Platz gingen – der Siegtreffer fiel in der 65. Minute – war für die Lavesumer nur eine Randnotiz. Die knappa Niederlage war schon ein Erfolg. „Der Sieg war verdient. Aber für unsere Moral war’s ein super Spiel“, so Ecker. Jetzt müsse es seinem Team nur noch gelingen, gegen Gegner auf Augenhöhe selbst das Spiel zu machen: „Wir haben Etappenziele unserer Vision schon erreicht. Jetzt muss der nächste Schritt kommen.“

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