Fußball: Haxter setzt auf Spaßfaktor

HALTERN Rund fünf Stunden haben Coach Daniel Haxter und sein Team am Sonntag miteinander verbracht. Neben dem Trainingsauftakt standen ein gemeinsamer Brunch und eine Mannschaftssitzung an.

von Von Dominik Möller

, 06.07.2008, 19:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nicht unzufrieden zum Abschluss: TuS-Spielertrainer Daniel Haxter.

Nicht unzufrieden zum Abschluss: TuS-Spielertrainer Daniel Haxter.

Mit Laufeinheiten starteten Haxter und Co. in die Vorbereitung – das TuS-Kollektiv absolvierte diverse Runden um die Stauseekampfbahn.

Während die Feldspieler liefen, seilten sich die TuS-Keeper Constantin Bergeest und Marcel Peters ab, um ihrerseits die Schnapper-Gelenke auf Betriebstemperatur zu bringen. Mit Dehn- und leichten Torwartübungen begannen sie sich an ihre Normalform heran zu tasten. Nach rund eindreiviertel Stunden pfiff Haxter das Training ab – die Dusche rief.

Taktische Grundordnung

Im Anschluss brunchten die TuS-Kicker miteinander, ehe TuS-Coach Haxter seine Schützlinge ins Gebet nahm. „Ich habe den Neuen unsere Spielregeln erklärt. Worauf es uns ankommt und auf was wir wert legen“, verrät Haxter. Er rollte Statistiken der vergangenen beiden Spielzeiten auf – und erläuterte die taktische Grundordnung, die beim TuS herrschen soll. „Für die Neuen ist es wichtig zu wissen, wie wir spielen wollen – und für die Etablierten ist es eine willkommene Auffrischung“, sagt Haxter im Gespräch mit unserer Zeitung.

Auch das Saisonziel stand im Fokus. „Wir wollen uns weiter verbessern“, sagt der TuS-Coach. Ein einstelliger Tabellenplatz soll es für die Elf von der Stauseekampfbahn schon sein. „Im besten Fall auch besser als Platz sieben“, sagt Haxter.

Arbeit am defensiven Bewusstsein

Taktisch ist die Grundordnung des TuS geprägt von einer Viererkette – und dem Vorhaben eine solide Ball-Raum-Verteidigung zu spielen. Die Arbeit am defensiven Bewusstsein soll ein Schwerpunkt der Vorbereitung sein. „Neben Kraft und Kondition, die den Grundstein für unsere Spielweise bilden sollen“, sagt Haxter, der auf eine positive Entwicklung seiner Mannschaft hofft – und auf den Faktor „Spaß“ setzt. 

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