Fußball: Erste Runde - Endstation

HALTERN Für die Halterner Kreisligisten ist das Abenteuer Kreispokal beendet, bevor' eigentlich begonnen hat. Einzig der ETuS Halterns, dessen Partie beim Stand von 4:0 abgebrochen werden musste, darf sich noch Chancen auf die zweite Runde ausrechnen. Ob und wann die Partie nachgeholt wird, war am Sonntagabend noch offen.

27.07.2008, 20:34 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zu ungeduldig war der SV Bossendorf gegen die SG Marl. Die eigene Ungeduld wurde schließlich bestraft. Der SVB unterlag den Marlern knapp mit 2:3 – erste Runde: Endstation. Was seine Mannschaft ablieferte, gefiel dem Bossendorfer Coach. Einzig die Tatsache, dass sich seine Elf durch ihre ungeduldige Gangart um einen möglichen Erfolg brachte, störte ihn – wenn auch nur minimal. „Läuferisch war unsere Vorstellung schon sehr ordentlich“, so Koschewitz. Auch spielerisch habe es mitunter schon ganz gut ausgesehen. Einziges Manko: „Am Ende müssen wir so ein Spiel eigentlich gewinnen“, so der SVB-Coach. Ziel sei es, in den kommenden Wochen die Routine ins Spiel zu integrieren. „Damit wir, wenn wir führen, auch clever genug spielen, um die Partie für uns zu entscheiden“, so Koschewitz. Fabian Osemann (30.) brachte den SVB in Führung. Später gelang Martin Rüling der erneute Führungstreffer zum 2:1 (74.). Im Schlussspurt zog Marl aber doch noch vorbei (80., 85.).

Ganz entspannt hat Michael Onnebrink, Trainer von Concordia Flaesheim, die 0:3-Pleite seiner Mannschaft verfolgt. Im Pokal schonte er sich und weitere nominelle Stammkräfte – das Aus gegen den FC Erkenschwick juckte ihn nur bedingt, konnte ihn aber nicht aus der Fassung bringen. „Wir haben 60, knapp 70 Minuten auf Augenhöhe mit Erkenschwick gespielt“, sagt Onnebrink. Letztlich habe seine Mannschaft eine solide Partie gespielt. „Dass es am Ende 0:3 steht, ist eigentlich unerheblich“, so Onnebrink. Es sei ein Spiel gewesen, das vom ersten Tor vorentschieden wurde. „Erkenschwick hatte das nötige Glück, wir ein bisschen Pech – und dann geht so ein Spiel einen ganz kompromisslosen Weg“, sagt der Concordia-Coach. „Für uns war es eine gelungene Trainings- und Laufeinheit“, sagt Onnebrink. Er klingt zufrieden. Dafür, dass Erkenschwick als ambitionierte Truppe anzusehen ist, habe sich seine Mannschaft achtbar geschlagen. „Und wenn man ganz ehrlich ist, hat uns die Durschlagskraft gefehlt“, so Onnebrink.

Eine Halbzeit lang hat der TuS Sythen im Pokal gut mit den Sportfreunden Stuckenbusch Schritt gehalten. In der Halbzeit verloren die Sythener allerdings ihren Rythmus – und hatten beim 2:7 (2:3) klar das Nachsehen. „Woran‘s gelegen hat, dass wir in der zweiten Halbzeit so auseinander gebrochen sind, wissen wir selber noch nicht“, sagt Werner Schulte, sportlicher Leiter der Sythener. Eine sachliche und nüchterne Analyse, so versprach er, werde folgen. Eigentlich hatten sich die Sythener durchaus Chancen gegen Stuckenbusch ausgerechnet. Und in der ersten Halbzeit sah es über weite Strecken auch so aus, als könne die Elf um Spielertrainer Maik Strickling dem Favoriten ein Bein stellen. Nachdem Stefan Dweira zum 1:1 (19.) getroffen hatte, brachte Peter Leipholz den TuS sogar in Front. Doch noch vor der Pause ließ sich die Strickling-Elf zwei Dinger einschenken (35., 38.). Als Stuckenbusch im zweiten Durchgang vier Minuten Vollgas ging (50., 52., 54.) war die Partie durch und die Niederlage besiegelt.

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