Für TuS-Haltern-Trainer Magnus Niemöller bleibt keine Zeit zum Abschalten

dzFußball: Regionalliga

In einer Woche startet der TuS Haltern in die Saisonvorbereitung für die Regionalliga. Für Trainer Magnus Niemöller und seine Spieler wird das in diesem Jahr eine besondere Herausforderung.

Haltern

, 14.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Rund zwei Wochen ist es her, dass der TuS Haltern sein letztes Spiel in der abgelaufenen Saison absolviert hat. Genug Zeit, um die großen Erfolge inklusive dem Aufstieg in die Regionalliga zu realisieren, war für Trainer Magnus Niemöller bisher nicht: „Es ist ja noch gar nicht so lange her und wir sind auch erst letzte Woche von der Mannschaftsfahrt zurückgekommen. Da ist man noch nicht richtig zur Ruhe gekommen.“

Erst jetzt sei es für ihn und seine Spieler so langsam möglich, die Erfolge der vergangenen Saison zu realisieren: „Jetzt kommen täglich die Gedanken hoch und man fängt an zu verstehen, was wir da in der letzten Saison geleistet haben.“ Dafür sei es auch wichtig, dass man ein bisschen Abstand voneinander hat, bevor es wieder los geht, erklärt Niemöller weiter.

Der TuS Haltern beginnt am 20. Juni mit der Vorbereitung

Doch viel Zeit bleibt dafür nicht: Schon am kommenden Donnerstag (20. Juni) beginnt der Regionalliga-Aufsteiger mit der Vorbereitung auf die neue Saison. Für Niemöller und seine Spieler ist das eine besondere Herausforderung. „In den vergangenen Jahren haben die Jungs schon immer vier Wochen frei bekommen, um zu regenerieren. Das ist in diesem Jahr nicht möglich, weil die Saison in der Regionalliga so früh beginnt.“ Das erste Spiel für den TuS steigt bereits am 27. Juli.

Stattdessen wird die Vorbereitung nun ein anderes Gesicht bekommen, erklärt der Trainer: „Das wird eine Mischung aus Belastung und Regeneration. Alles muss anders gesteuert werden.“ Sowohl für das Trainerteam, als auch für die Spieler ergebe sich nun ein völlig neues Bild.

Magnus Niemöller ist fast täglich an der Stauseekampfbahn

Während seine Mannschaft erst am 20. Juni wieder nach Haltern zum Training kommt, ist Magnus Niemöller schon jetzt fast täglich an der Stauseekampfbahn. „Für mich bleibt gerade keine Zeit zum Füße hochlegen“, berichtet der Trainer. „Sascha Kopschina und ich sind mit der Kaderplanung vielleicht zu 90 Prozent fertig. Da ist also noch einiges zu tun.“

Die neue Saison ist für Niemöller und sein Trainerteam eine organisatorische Herausforderung. Sowohl die Vorbereitung und die Kaderplanung, als auch die Basics wie die Spielerprofile, auf die man setzen wolle, müssen jetzt geklärt werden, sagt Magnus Niemöller: „Da gibt es noch einige Fragen, die wir beantworten müssen. Aber es macht auch total Spaß, schließlich macht man sowas ja nicht alle Tage.“

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