„Fühle mich so fit wie noch nie“: Friedrich und der TuS Haltern arbeiten am Feinschliff

dzHalterns Neuzugang

Ein bisschen musste TuS Halterns Neuzugang Jan-Patrick Friedrich im Training zurückstecken. Er hatte Adduktoren-Probleme. Am Sonntag soll er wieder auf dem Platz stehen.

Haltern

, 20.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Zwei Mal stand Jan-Patrick Friedrich für den TuS Haltern in der Vorbereitung auf dem Platz. Am vergangenen Sonntag und in den Tagen danach allerdings stoppten den Innenverteidiger Probleme an den Adduktoren. „Der Bereich war ein bisschen gereizt“, erklärt er. Am Mittwoch und am Donnerstag trainierte er individuell. Am Freitag kehrte er in das Mannschaftstraining zurück.

„Wir müssen dann mal gucken, wie er die Belastung überstanden hat“, sagt sein Trainer Magnus Niemöller. So werde der Verteidiger am Samstag gegen den Oberligisten RW Ahlen noch nicht im Kader stehen. Läuft alles nach Plan, „spielt er am Sonntag 90 Minuten durch“, sagt Niemöller. Dann spielen die Halterner in Paderborn.

„Mir ist das relativ egal“

Dort entschied sich in der vergangenen Saison das Aufstiegsrennen - mit dem besseren Ende für den TuS. Friedrich, damals noch im Trikot des ASC 09 Dortmund, kam mit seinem Team nicht über ein 1:1 in Paderborn hinaus. Zeitgleich setzte sich der TuS durch ein Eigentor mit 1:0 gegen RW Ahlen durch und sicherte sich den Aufstieg in die Regionalliga West. In Haltern knallten die Sektkorken, in Paderborn verließen die Spieler des ASC weniger freudig den Platz. Doch das ist Vergangenheit: „Mir ist das relativ egal“, sagt Halterns Neuzugang. „Die vergangene Saison ist abgeschlossen.“

Jetzt lesen

Paderborn sei für ihn ein Gegner wie jeder andere auch. „Es lag ja in der vergangenen Saison auch nicht an dem Spiel in Paderborn“, erklärte er. Der TuS beendete mit 70 Punkten das Spieljahr auf Rang zwei. Der ASC hatte sechs Punkte weniger auf dem Konto.

„Ich war positiv überrascht, wie gut ich in der Mannschaft aufgenommen wurde“, sagt Friedrich. „Es macht einfach Bock.“ Auch das Training unter Magnus Niemöller, den er bis zu seinem Wechsel nur von der Seitenlinie kannte, mache ihm Spaß. Und auch mit dem Pensum der Vorbereitung ist er zufrieden., „obwohl ich eigentlich nie so der Läufer war“, erklärt Friedrich. „Dieses Mal kam es mir aber so vor, dass ich ordentlich mitgelaufen bin.“ Das Tempo konnte er mitgehen. „Ich fühle mich so fit, wie noch nie in der Vorbereitung“, sagt Friedrich. In den nächsten Tagen ginge es für ihn und das Team darum, am Feinschliff zu arbeiten. „Die Ansätze sind da, aber noch ausbaufähig“, sagt er.

„Bei mir überwiegt die Vorfreude“

Die letzten Tage bis zum Ligastart wolle er nutzen, den Trainer zu überzeugen, ihn in Lotte spielen zu lassen. „Bei mir überwiegt definitiv die Vorfreude auf die kommende Saison“, erklärt er. Vor allem auf die Duelle gegen den BVB II freue sich der Dortmunder. „Aber eigentlich habe ich bock, gegen jeden Gegner zu spielen“, sagt er.

Einen großen Unterschied, ob die Heimspiele in Haltern oder in Herne stattfinden, sieht der Neuzugang nicht. „Wir werden uns darauf einstellen müssen“, sagt er. „Das wird von Mal zu Mal besser klappen, da mache ich mir keine Sorgen. Wir als Mannschaft sind so eingespielt, dass wir auf jedem Platz spielen können.“

Lesen Sie jetzt
Dorstener Zeitung Neuzugang

„Gleich etwas Großes“: TuS-Neuzugang Jan-Niklas Kaiser freut sich auf die Regionalliga

Jan-Niklas Kaiser absolvierte am Sonntag sein erstes Spiel für den TuS Haltern, nachdem er zuvor mit Leistenproblemen pausieren musste. Gegen Nordkirchen gelang ihm gleich ein Treffer. Von Christopher Kremer

Lesen Sie jetzt