Der ETuS Haltern fährt mit viel Selbstvertrauen zum SV Lippramsdorf

dzFußball: Testspiel

Während der LSV seit zwei Wochen nicht mehr gespielt hat, bestritt der ETuS Haltern erst am Donnerstag noch ein Testspiel - und sammelte dabei eine Menge Selbstvertrauen trotz Niederlage.

Lippramsdorf, Haltern

, 22.08.2020, 13:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Innerhalb weniger Tage spielt der A-Liga-Rückkehrer ETuS Haltern zum zweiten Mal gegen einen Bezirksligisten. Nachdem das Team von Thomas Schaffrinna und Phillip Oligmüller zuletzt gegen den VfB Hüls richtig gut mitgehalten hatte, wartet nun der SV Lippramsdorf.

Ungewöhnlich lange musste der LSV diesmal auf sein nächstes Testspiel warten. Nach dem 4:0 gegen Flaesheim stand eigentlich am vergangenen Sonntag das nächste Spiel gegen Ligakonkurrent Marl an. Doch der FC sagte die Partie ab - wegen eines ungeduldigen Reiserückkehrers ohne Corona-Testergebnis. Nun geht es am Sonntag aber wieder weiter auf der Anlage an der Jahnstraße (Anstoß: 15 Uhr).

Oligmüller will an das gute Spiel gegen den VfB Hüls anknüpfen

LSV-Trainer Thomas Bartke muss allerdings auf einige Spieler verzichten. „Mal schauen, wie viele am Sonntag einsatzfähig sind“, sagt er. Der ein oder andere Spieler sei auch noch angeschlagen. Beim ETuS freuen sich die Trainer derweil über die Rückkehr von Jörn Hümmer, der gegen Bossendorf umgeknickt war, und von Lukas Krolik, der einige Wochen ausgefallen war. Genug Spieler werden die Halterner auf jeden Fall haben. „Der Kader ist groß“, so ETuS-Trainer Phillip Oligmüller.

Jetzt lesen

Für ihn ist der SV Lippramsdorf, der als Bezirksligist als Favorit in die Partie geht, ein starker nächster Gegner. „Aber das war der VfB Hüls auch“, sagt er. Gegen den hielt sein Team am Donnerstagabend lange mit. Erst kurz vor Schluss fiel das 1:2. Für Halterns Trainer „war das ein richtiger Schritt nach vorne“. Mit seiner Mannschaft wolle er gegen Lippramsdorf nun ähnlich auftreten: körperlich robust und mit einer schnellen Vorwärtsbewegung nach Ballgewinnen.

Wie der ETuS am Sonntag spielen wird, ist dem LSV derweil erst mal egal. „Wir schauen mehr auf unser Spiel“, erklärt Thomas Bartke, der wieder aggressiv gegen den Ball spielen lassen und vielleicht noch ein bisschen mehr am Pressing seiner Mannschaft arbeiten möchte - wenn die Temperaturen es wieder mehr zulassen als zuletzt gegen Flaesheim.

Jetzt lesen

Beide Teams kommen langsam in die Endphase der Vorbereitung, der Saisonstart am 6. September rückt immer näher. Phillip Oligmüller hatte schon vor einer Woche gesagt, dass es langsam auch darum gehe, eine mögliche Startelf zu finden. „Man hat natürlich schon was im Kopf“, sagt jetzt auch Thomas Bartke. „Aber das kann sich ja auch schnell ändern.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt